Willkommen, Rammstein!

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20 Jahre nachdem sich ihr Debütalbum „Herzeleid” seinen Weg um den Erdball bahnte, gibt es seit heute ihre komplette Diskografie exklusiv auf Spotify. Damit Ihr Euch gebührend auf die sechs großartigen Alben einstimmen könnt, haben wir 15 Fakten über die herausragende Rockband zusammengetragen:

  1. Rammstein entstammen der ostdeutschen Do-It-Yourself Punkszene.
  2. Die Band benannte sich nach der Ramstein Air Base, auf der 1988 bei einem Flugzeugzusammenstoß 70 Menschen starben.
  3. Die Band proklamiert: “Wir wollen unterhalten – mit Flammenwerfern!”
  4. Während der Liveperformance von „Bück Dich” ließ Sänger Till Lindemann seine Hosen fallen, enthüllte einen riesen Dildo und bespritzte das Publikum mit weißer Flüssigkeit.
  5. Rammstein gelten als unnachahmlich deutsch und stehen damit in der Tradition von Kraftwerk, Neu! und Einstürzende Neubauten.
  6. Ihre Debütsingle „Du Riechst So Gut” erschien als parfümiertes Digipack.
  7. Innerhalb von 30 Minuten verkauften Rammstein den legendären New Yorker Madison Square Garden aus.
  8. Till Lindemanns zweites wichtiges Bühnenrequisit ist ein 63 Kilogramm schwerer Metallmantel, der mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und in Flammen gesteckt wird.
  9. Der weltberühmte Regisseur David Lynch wählte zwei Rammstein Songs für seinen Film „Lost Highway”.
  10. Sie sind die einzige deutsche Band, die den US-amerikanischen Musikmarkt geknackt hat.
  11. Ihr Song „Mein Teil” ist vom sogenannten „Kannibalen von Rotenburg“ inspiriert, der im Internet nach einem Opfer suchte, das sich von ihm töten und essen ließ.
  12. Rammstein waren 1999 und 2006 für einen Grammy Award in der Kategorie „Best Metal Performance” nominiert.
  13. Der frühere Chef ihrer Plattenfirma beschrieb sie als „ein Theater für die Millenium-Generation: metallern-technoides Posing mit bizarren sadomasochistischen Elementen.”
  14. Passenderweise lautet das Bandmotto: „Mach Dein eigenes Ding – und übertreibe es!”
  15. Keyboarder Flake sagte einmal: „Wir möchten, dass sich das Publikum mit unserer Musik auseinandersetzen muss.”

Also, worauf wartet Ihr noch?

Mehr Musik für Dich und Deine Liebsten – mit Spotify Family!

Teilt Ihr Euch derzeit noch einen Spotify Account mit der ganzen Familie? Wie oft gibt es Unstimmigkeiten bei der Musikauswahl? Täglich?

Damit ist jetzt Schluss, denn wir haben ein neues Familienangebot, mit dem tatsächlich jeder auf seine Kosten kommt! Mit Spotify Family können bis zu fünf Nutzer gleichzeitig unter einem gemeinsamen Abrechnungskonto Spotify Premium zu einem vergünstigten Preis nutzen. Jeder hat dabei seinen eigenen Account, bekommt Musik-Empfehlungen basierend auf seinem eigenen Hörverhalten, kann jederzeit und überall selbst entscheiden, was er hören möchte und genießt alle Vorteile von Spotify Premium! Das heißt, unbegrenztes Streaming von über 20 Millionen Songs in bester Qualität, Musik offline speichern und anhören, keine Werbeunterbrechungen, Spotify Connect und vieles, vieles mehr. Und das Besondere: Je mehr Ihr seid, desto günstiger wird es!

Also, worauf wartet Ihr noch? Holt das beste Musikerlebnis für Euch und Eure Familie, und zwar so:

Zunächst solltet Ihr natürlich selbst Spotify Nutzer sein. Wenn Ihr noch kein Spotify nutzt, könnt Ihr Euch hier ganz einfach anmelden.

Jetzt könnt Ihr als Administrator Eure Familie zu Spotify Family einladen. Geht zunächst auf www.spotify.com/family und klickt auf „Abonnieren“ oder auf „Upgrade durchführen“, falls Ihr bislang Spotify Free nutzt.

Abonnieren

Wählt jetzt aus, wie viele Unterkonten Ihr bei Spotify Family führen möchtet und gebt im nächsten Schritt Eurer Zahlungsdaten an, denn alle Spotify Premium Accounts werden unter Spotify Family über nur ein Konto, also Euer Konto als Administrator, abgerechnet. Mit einem Klick auf „Start my Spotify Premium“ seid Ihr Spotify Premium Nutzer und gleichzeitig Administrator des Spotify Family Abonnements. Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt könnt Ihr auch direkt damit starten, Eurer Familie eine Freude zu machen, indem Ihr sie zu Spotify Family einladet. Geht dafür auf Eure Konto-Seite und wählt „Spotify Family verwalten“ aus. Um ein Mitglied hinzuzufügen, klickt auf „Einladen“.

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Danach müsst Ihr nur noch die Email-Adresse des neuen Mitglieds eingeben und auf „Einladung senden“ klicken.

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Und schon ist dieser Nutzer zu Eurem Spotify Family Abonnement hinzugefügt! Ein kleiner Hinweis an dieser Stelle: Ihr könnt nur Nutzer einladen, die unter dieser Email-Adresse noch kein Spotify Premium Konto führen. Alle Mitglieder von Spotify Family müssen also vor der Einladung Neukunden oder Spotify Free Nutzer sein.

Jetzt kann der gemeinsame Musikgenuss beginnen! Wir wünschen Euch viel Spaß dabei!

Und solltet Ihr noch weitere Fragen haben, beispielsweise wie Ihr Mitglieder wieder aus Spotify Family entfernt, dann werft am besten einen Blick in unsere FAQs.

 

 

BMW und MINI streamen Spotify

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Wir bringen Euch die beste Musik für jeden Moment auf Euren Computer, Euer Smartphone, Tablet und Home Entertainment System – und jetzt auch in die Autos von BMW oder MINI! Damit habt Ihr ab sofort die perfekte Musik auf jedem Roadtrip dabei.

Mit der Spotify Integration für BMW und MINI habt Ihr über Eure iOS Geräte Zugriff auf Eure persönlichen Playlists, auf stimmungsvolle Browse-Playlists sowie alle Radio-Funktionen. Die Infotainment-Systeme mit hochauflösendem Display können bequem und sicher mit dem iDrive Controller während der Fahrt bedient werden. Die Funktionen stehen für alle Spotify Nutzer bereit. Mit Spotify Premium genießt Ihr Eure Lieblingssongs auch im Auto ohne Werbeunterbrechung und in bester Soundqualität.

Wie spielt Ihr Eure Musik im Auto ab?
Loggt Euch bei Spotify mit Eurem iOS Gerät ein und verbindet das Gerät mit dem Infotainment-System im Fahrzeug. Wählt im Multimedia-Menü Spotify aus und steuert die Musikauswahl über die BMW oder MINI Controller. Drückt Play!

Die Spotify Integration gibt es für alle BMW Modelle, deren ConnectedDrive-Systeme mit dem BMW Apps Feature ausgestattet sind, sowie für alle MINIs mit der MINI Connected.

 

 

Der schaurig-schöne Soundtrack zu Halloween

Der gruseligste Tag des Jahres ist da. Ist Euer Kostüm schon fertig und die Party-Deko aufgehängt? Der passende Soundtrack ist bereits für Euch erstellt!

Wir haben uns über 600.000 Halloween-Playlists angesehen und Eure liebsten Halloween Songs 2013 ermittelt. Weltweite Nummer 1 der Grusel-Klassiker ist kein Geringerer als der King of Pop Michael Jackson mit seinem Song „Thriller“. In Deutschland ist auf Platz 2 „This Is Halloween“ von den Disney Characters gefolgt  von „Monster Mash (Re-Recording)“ von Bobby „Boris“ Pickett auf Platz 3.

Ihr möchtet noch mehr Grusel-Sounds für Eure Party? Dann hört jetzt in unsere Playlist rein und findet dort die meistgestreamten Songs der Deutschen zu Halloween 2013. Der Spuk kann beginnen!

 

 

 

 

„djay2“ mit Spotify jetzt auch für Android

Ab heute wird DJing für alle Besitzer von Android-Geräten unter Euch so einfach wie nie zuvor: Denn die weltweit meistverkaufte DJ App „djay2“ von unseren Freunden von Algoriddim ist ab sofort mit Spotify-Integration auch für Android verfügbar. Damit sind 20 Millionen Songs nur einen Klick weit entfernt – für Euren perfekten Mix.

Mit djay2 könnt Ihr nun auf Eure persönlichen Playlists sowie den gesamten Spotify-Musikkatalog zugreifen, Millionen von Songs mixen oder neue Top-Tracks über die Empfehlungsfunktion „Match“ entdecken und direkt abspielen.

Die App steht ab heute im Google Play Store zum Download bereit.

Für den Zugriff auf den Spotify Musikkatalog mit djay 2 braucht Ihr Spotify Premium. Noch kein Premium Kunde? Kein Problem! Testet hier Spotify Premium kostenlos für 30 Tage.

 

 

 

 

Pitbull übernimmt Playlist für 39 Stunden

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Pitbull zählt zu den weltweit beliebtesten Künstlern auf Spotify. Ihr habt Euch die Songs des Rappers bisher über 1 Milliarde mal angehört. Damit nimmt er Platz 3 der meistgestreamten US-amerikanischen Künstler auf Spotify ein, direkt nach Eminem und Katy Perry. Höchste Zeit, ihn besser kennen zu lernen – und zwar über seinen Musikgeschmack!

Ab Freitag 15 Uhr, bis zum frühen Morgen des 19. Oktober könnt Ihr jetzt erfahren, welche Künstler und welche Musik Pitbull auf dem Weg nach oben begleitet haben. Der Rapper übernimmt für 39 Stunden die Kontrolle über die beliebte Today’s Top Hits Spotify Playlist und befüllt sie mit seinen persönlichen Lieblings-Tracks! Zwischen den Songs meldet sich Pitbull auch gerne mal selbst live zu Wort.

Also folgt am besten jetzt der Playlist, damit Ihr keinen Track und keinen Kommentar verpasst!

 

 

ALT-J: Brotaufstriche, Fetische und Schwärmereien

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This Is All Yours” von Alt-J ist ein wundervolles Album für den Herbst, das sich – wie die Herren selbst finden – gut für lange Zugreisen eignet. Die düsteren Klänge des vielerorts als „Band der Stunde” gefeierten Trios aus Leeds sind aber nicht programmatisch für ihren Charakter: Sänger Joe, Keyboarder Gus und Drummer Thom beweisen Sinn für Humor und geben uns delikate Einblicke in ihr Privatleben.

Was ist erotisch an einer Chipstüte? In „Every Other Freckle” erweckt Ihr gewisse Assoziationen.

Gus: Die besten Stücke befinden sich immer ganz unten in einer Packung, wenn sie schon fast leer ist. Man muss ganz tief drin rumpulen, um den echten Geschmack zu bekommen – ähnlich wie bei einer Person.

Habt Ihr Fetische?

Thom: Wow, das ist eine delikate Frage. Hast Du sexuelle Fetische, Gus?

Gus: Ich spreche für uns alle wenn ich sage, dass wir einen Marmite Fetisch haben? Das ist dieser braune, salzige Brotaufstrich, den wir Briten so mögen. Ich esse Marmite gerne auf Buttertoast oder lecke es von einer weiblichen Brust.

Das ist sehr britisch, nicht jeder mag den Geschmack von Marmite.

Gus: Meine Freundin auch nicht, ich muss das immer woanders ausleben. (lacht)

Ihr habt keine Angst davor, jahrelang an Songs rumzuschrauben – seid ihr Streber?

Thom: Ich würde uns eher als Perfektionisten bezeichnen. Wir wollen einfach, dass unsere Musik möglichst gut wird.

Was ist Euer Lieblingsessen?

Thom: Spaghetti Bolognese, ich liebe alles mit Tomatensauce und Käse.

Gus: Ich liebe Muscheln.

Joe (der soeben dazugestoßen ist):  Ich liebe Marmite auf Toast, obwohl das kein richtiges Gericht ist.

Gus: Das Thema hatten wir schon bei einer anderen Frage.

Joe: Wenn man in der Todeszelle seine letzte Mahlzeit aussuchen kann, dann nimmt man das, worauf man gerade Lust hat und nicht sein Lieblingsessen. Ich entscheide mich jetzt also für Lasagne.

Was steht auf Eurem Rider?altj_3

Gus: In unserer Garderobe gibt es normale Sachen wie Bier, Wein, Knabberzeug, Fruchtgummis, Kokosnusswasser, …

Thom: Avocados eigentlich auch, aber die habe ich schon lange nicht gesehen.

Gus: Stimmt, wo zur Hölle sind die Avocados?

„Love is the warmest colour” heißt es in Eurem Song „Nara”. Welche Farbe hat Eure Musik?

Thom: Jeder Track hat eine andere Farbe, das Albumcover repräsentiert das ganz gut. „Hunger of the Pine” ist zum Beispiel grün.

Gus: Also wenn ich mich für eine Farbe entscheiden muss, dann finde ich, dass unsere Musik alle Abstufungen von Grün hat – von Waldgrün bis hin zu grellem Grasgrün. Grün kann sehr viele Assoziationen hervorrufen.

Thom: Für mich sind die Songs eher schwarz, gemischt mit Farben – so ergeben sich ganz dunkle Töne, wie ein dunkles Dunkelgrün oder Dunkelblau.

Seid ihr privat eigentlich auch so dunkel und mysteriös wie Eure Musik?

Joe: Wir haben schon einen guten Sinn für Humor. Aber bei uns ist es wie bei vielen Kreativen: Sie haben Höhen und Tiefen. Künstler schreiben über Dinge, die sie tottraurig machen. In ihrer Freizeit sind sie aber durchaus glückliche Menschen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Komiker, die hauptberuflich lustig sind, und wenn sie mal frei haben, sich mit Heroin trösten und weinen.

Was singt Ihr unter der Dusche?

Joe: Das sage ich dir …(summt eine Basslinie)

Thom: Stand By Me!

Joe: Ich singe die Melodie und mache gleichzeitig den Bass dazu „Bumm, bumm, boo boo, bumm bumm… When the night… Bumm, bumm, boo boo, bumm bumm…”

Gus: Heute hast du allerdings „Oh Tannenbaum” in der Dusche gesungen.

Joe: Was? Echt?

Gus: Ja, sogar auf Deutsch.

Was ist das beste am Herbst?

Gus: Am 5. November – an dem Tag ist übrigens auch Thoms Geburtstag – feiern wir Guy Fawkes Night. In jeder Stadt werden Raketen abgefeuert und es gibt ein großes Lagerfeuer. Für mich beginnt an diesem Tag die Weihnachtszeit. Ich liebe diesen Tag auch, weil man Glühwein trinken kann.

Was nervt am Herbst? altJ_2

Gus: Halloween nervt ziemlich.

Thom:  Und das Wetter in England. Ich mag es, viel Kleidung zu tragen, aber ich hasse Regen.

Schon mal jemanden getroffen und total nervös gewesen?

Joe: Wir waren einmal im selben Raum mit Alexa Chung und ich wurde plötzlich extrem nervös. Als hätte ich Angst, gleich erschossen zu werden. Alles in mir hat gekribbelt.

Hast Du sie angesprochen?

Joe: Nein! Das hätte nur peinlich geendet.

Aber Du hättest doch „Hallo” sagen können?

Joe: Ich sage nicht „Hallo” zu Leuten, die ich nicht kenne – auch nicht zu anderen Musikern oder Menschen, die ich wirklich bewundere. Wir sprechen erst, wenn wir zusammenarbeiten.

Was ist Euer Lieblingsgeräusch?

Joe: Für mich ist es gleichzeitig das liebste und schrecklichste Geräusch: Der Klang von Eis, das unter meinen Füßen bricht.

Gus: Scheiße, das wollte ich doch nehmen!

Thom: Ich mag es, wen ein Korken aus einer Flasche Champagner poppt.

Danke, Jungs, das war ein riesen Spaß mit Euch!

 

Solo-Werke von John Lennon jetzt verfügbar

Ab heute haben wir für Euch ein besonderes Stück Musikgeschichte in unserem Katalog. Denn ab sofort sind alle Solo-Werke des Ex-Beatles John Lennon verfügbar! Streamt jetzt alle acht Studio-Alben und drei Compilations von John Lennon und hört dabei Klassiker wie „Woman“, „Jealous Guy“, „Imagine“ und „Happy Xmas (War Is Over)“.

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Viel Spaß bei der Reise in die Vergangenheit!

 

 

Milky Chance: Ganz normale Hitschreiber

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Clemens Rehbein und Philipp Dausch schafften im Alter von gerade mal 19 Jahren das, wovon viele Musiker ihr ganzes Leben lang träumen: Sie schrieben einen Welthit.

Den im Kassler Kinderzimmer aufgenommenen Song hatten sie kurzerhand ins Internet geladen, schon bahnte er sich seinen Weg in die Radiostationen und Charts rund um den Erdball. Von Australien bis in die USA wird heute zu „Stolen Dance” gesummt, gegroovt und getanzt. Anfangs war den zwei Hessen der Erfolg ein bisschen unheimlich, mittlerweile nehmen sie den Trubel etwas gelassener. Als wir Gitarrist Clemens und seinen Kumpel und Beatbastler Philipp zum Interview treffen, sprechen wir mit zwei tiefenentspannte Typen, die sich absolut auf dem Boden geblieben geben.

War Euch im Studio bewusst, dass Ihr mit „Stolen Dance” einen riesen Hit geschrieben habt?

Philipp: Nein, wir fühlen sowas nicht. Wenn ich einen Song schreibe, denke ich mir „Bämm, geil!” und fühle mich bestätigt. Ich freue mich einfach, wenn er mir gefällt.

Euer Leben ist gerade ziemlich turbulent. Was ist die größte Veränderung, die Euch widerfahren ist?

Clemens: Die Zeit, die man zu Hause verbringt, das Reisen und unterwegs zu sein. Zu Hause hat sich aber nicht viel geändert.

Philipp: Diese Musikwelt, in die man eingetaucht ist, ist komplett neu.

Clemens: Man kommt in so einen Apparat rein und merkt dann mal, was „Charts” überhaupt bedeutet und wie mit Musik gehandelt wird. Das ist verrückt!

Philipp: Im Endeffekt ist es ein Geschäft wie jedes andere, nur, dass die Produkte leben.

Hat sich Euer Umfeld verändert?

Clemens: Auf Reisen lernen wir viele neue Leute kennen. Aber das Umfeld, was uns umgibt, ist immer noch das gleiche. Wir können da ganz gut unterscheiden….

Philipp: Wenn man auf Tour geht, ist man dauernd von Menschen umgeben – Fotografen, Journalisten oder auch Labelfuzzis. Zu Hause ändert sich das automatisch, auch im Kopf. Aber man denkt schon auch darüber nach, was man in den letzten Wochen alles erlebt hat.

Clemens: Wir befinden uns in zwei Welten, dieser Hype hat uns schon aus unserem anderen Leben rauskatapultiert.

Philipp: Aber bekanntlich soll man das Geschäftliche nicht mit nach Hause bringen.

Clemens: Außer die Musik, die ist immer da.Milky Chance 1

Ein kleiner Nebeneffekt von einem Hit ist Geld auf dem Konto. Ihr hattet einen VW Bus, den Ihr, um das Album zu finanzieren, wieder verkaufen musstet. Gibt es mittlerweile Ersatz?

Clemens: Ich habe mir eine Gitarre und ein Banjo gekauft, aber einen neuen Bus gibt es noch nicht.

Philipp: Wir sind beide in eine neue Wohnung gezogen, das hätten wir davor aber auch gemacht. Man gönnt sich unterbewusst viel mehr, man überlegt sich nicht mehr, ob man sich die Kippen leisten kann oder nicht.

Clemens: Früher haben wir uns schon manchmal gedacht: „Scheiße, wie kommen wir nur über die Runden?” Aber jetzt leisten wir uns auch mal Instrumente oder Studio-Equipment. Das gibt schon ein bisschen Sicherheit.

Gar keinen Luxus, den Ihr Euch leistet?

Clemens: Ich habe mir mal einen Urlaub gegönnt.

Philpp: Unser Leben und das, was wir machen, ist an sich schon luxuriös. Wir müssen uns nicht noch Goldketten und Autos zulegen.

Clemens: Was Du ansprichst, ist mehr so der Prunk. Wenn Menschen drauf abfahren zu zeigen, was sie haben…

Ist nicht so Euer Ding, das so raushängen zu lassen. Es gibt aber so viele Statussymbole: Klamotten, Uhren…

Clemens: Ich hoffe das wird auch nie so unser Ding!

Philipp: Modisch sein ist das eine – ich würde schon behaupten wir sind auf eine gewisse Art modisch – aber wir kaufen unsere Klamotten noch immer dort, wo wir sie immer gekauft haben. Heute trage ich ein Second Hand Hemd aus London, das kostet jetzt nicht die Welt, aber ist trotzdem cool.

In den letzten Monaten seid ihr quer durch Europa gereist. Gibt es schon Pläne für eine US-Tour?

Philipp: Ja, wir sind im Oktober zwei Wochen da und spielen vier Konzerte – in New York, L.A., Houston und Toronto. Nächstes Jahr machen wir acht Wochen am Stück, in einem Nightliner quer durch die Staaten.

Clemens: Philipp war schon mal in den USA, ich nicht. Ich stelle es mir einfach riesengroß vor und denke, es gibt sehr viel zu entdecken – vor allem auch landschaftlich.

Philipp: Das trifft es ganz gut!

 

Im Anschluss an dieses Gespräch performten Milky Chance eine Spotify Session, die Ihr Euch hier anhören könnt:

257ers: Neues Album „Boomshakkalakka”

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Seit seiner Veröffentlichung am Freitag ist „Boomshakkalakka” von den 257ers das meistgestreamte Album in Deutschland. Höchste Zeit, das gute Stück genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Singles „Baby du riechst” und „Warum” sind der Spotify Gemeinde bestens bekannt: Gemeinsam wurden beide Songs fast 6 Millionen mal gestreamt. Nicht weiter verwunderlich also, dass sich „Boomshakkalakka” sofort auf Platz eins unserer Toplisten positioniert hat. Ganze 21 Tracks umfasst das Werk, wir haben unsere Lieblingssongs rausgepickt und die drei Rapper nach den Geschichten dahinter befragt.

Irgendwo in Vegas – feat. Alligatoah

Shneezin: Alligatoah und wir sind privat Kumpels. Er kam mit der Idee der Fortsetzung unseres letzten Featuresongs um die Ecke. In diesem Song geht es darum, dass wir kurz Zigaretten holen waren und nach 20 Jahren zurückgekommen sind. Hat ein bisschen länger gedauert – sollte die Frau wohl verschmerzen können. Wir plädieren darauf, unseren rechtmäßigen Platz in der Familie einzunehmen.

Keule: Lukas, also Alligatoah, hat extra den Beat in seinen Urlaub mitgenommen und die Hook in den Bergen geschrieben. Für uns war es ein Leichtes, daran anzuknüpfen.

Kalle macht den Song

Mike: Ja, der Kalle hat ‘nen Song gemacht. Er hat ihn uns gegeben und darauf bestanden, dass er auch so heißt wie das, was er gemacht hat. Also heißt der Kalle macht den Song-Song jetzt auch Kalle macht den Song.

Behindert

Keule: Es gibt wenige Songs, die so 257ers-typisch sind wie der jetzt. Das ist wie bei „Hokus Pokus”. Da werden die Fans sich freuen über das schöne Lied.

Shneezin: Das ist ein super Lied.

Keule: Das ist auch eine Hymne. Das kann man schön mitsingen live. Da freu ich mich schon drauf.

Shneezin: Es geht einfach darum, dass Mama und Papa sagen: „Junge, du bist behindert.”

Keule: Aber das stimmt halt gar nicht.

Shneezin: Ne.

Keule: Wir sind halt cool.

Let’s Sexualität

Shneezin: Das ist ein Lockermach-Song. In der Hook heißt es zuerst „Gangsterrapper” und danach „Hipsterrapper”, wir sagen ihnen, dass sie sich einfach mal nackig machen sollen. Der liebe Gott hat uns alle gleich gemacht und das kann man doch ruhig auch mal zeigen. Mach dich nackt und fühl dich frei! Denn nicht Kleider machen Leute, sondern Kinder machen Kleider.

Videospiel
Shneezin: Ich zocke halt mehr so die Actiongames, Mike und Keule zocken eher die Sportspiele gegeneinander und streiten sich darum, wer der beste FIFA-Spieler der Welt ist. Wir haben also einfach mal die ganze Zockerlandschaft in einen Song gepackt.

 

Für die, die „Boomshakkalakka” noch nicht gehört haben, haben Keule, Mike und Shneezin einen Wunsch parat:

Mike: Hört Euch das Album an und werdet am besten langsam betrunken. Trinkt ein bisschen vor, macht das Intro an, hört weiter. Wenn Ihr im Laufe des Albums so richtig besoffen geworden seid, dann merkt Ihr: Ey, das war geil!

Shneezin: Man soll es auf jeden Fall laut hören und auf ‘ner guten Anlage. Nicht auf’m iPhone im Park.

Mike: Oder so einen Bollerwagen mit Boxen hinter sich herziehen, dann ist das Feeling so allgemein das richtige.