Schneller herausfinden, was Ihr hören wollt: mit Spotify Touch Preview

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Ihr kennt das: Man stöbert ewig durch Playlists, immer auf der Suche nach der perfekten Musik. „Teen Party“, „Party Hits“ – wie soll man wissen, welche Musik gerade am besten passt, ohne sie angehört zu haben?

Genau für diese Momente haben wir Spotify Touch Preview entwickelt. Mit der neuen Funktion könnt Ihr jetzt schnell und einfach Songausschnitte auf dem Mobiltelefon oder Tablet mit nur einem Tastendruck kurz anhören. Um die Tracks einer Playlist, eines Albums oder eines Künstler zu entdecken, tippt einfach mit dem Finger auf das Cover Pic, haltet die Auswahl gedrückt und schon erhaltet Ihr eine Song-Vorschau.

Gefällt Euch, was Ihr hört? Dann speichert den Song ganz einfach per Swipe in Your Music oder spielt ihn direkt ab. Eure persönliche Musiksammlung anzulegen war noch nie einfacher!

Ab heute braucht Ihr weniger Zeit für die Suche nach der perfekten Musik und habt damit noch mehr Zeit, sie anzuhören! Wie genau das bald auch auf Eurem Gerät aussieht, seht Ihr hier im Video: 

Sowohl Touch Preview als auch die neue Swipe-Funktion sind ab heute für Nutzer der iOS Spotify App verfügbar und werden bald auf allen Plattformen ausgerollt.

Windows Phone App im neuen, dunklen Look

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Mit dem heutigen Update bringen wir Euch die Spotify App aufs Windows Phone, wie Ihr sie noch nicht gesehen habt: Dunkle Optik, neue Schrift und abgerundete Icons machen das Musik-Erlebnis auf Windows Phones schöner denn je!

Und da wir wissen, dass Ihr Euch auch eine bessere Verwaltung Eurer Musikbibliothek gewünscht habt, gibt es mit dem Update nun auch „Your Music“ in der Spotify Windows Phone App. Speichert Alben, Songs und Künstler mit nur einem Fingerdruck in Eurer persönlichen Musiksammlung. Erstellt und teilt Playlists zu jeder Stimmungslage oder für jede Tageszeit.

Innerhalb von Browse findet Ihr jetzt noch mehr und stärker lokalisierte Inhalte. Ihr sucht nach Musik zum Einschlafen? Die Party-Playlist fehlt? Oder Ihr macht Euch gerade fertig für einen Abend mit Freunden? Wir haben die beste Musik für jeden Moment – egal wo, egal wann.

Das neue Design, Your Music und das Browse-Update wird ab heute schrittweise für alle Windows Phone 8 Nutzer bereitgestellt.

15 für 2015

15Million2014 war ein großartiges Jahr für Spotify! Und das haben wir allein Euch zu verdanken: Ihr habt mit uns Eure Lieblingsmusik gehört, neue Songs entdeckt und mit Euren Freunden geteilt. Gemeinsam haben wir Künstler, Bands und ihre Musik jeden Tag aufs Neue gefeiert.

Noch bevor das Jahr 2014 zu Ende ging, haben wir mit Eurer Hilfe die Grenze von 60 Millionen aktiven Nutzer und darunter 15 Millionen Spotify Premium Abonnenten geknackt!

 

Zum Start in das neue Jahr möchten wir uns bei Euch dafür ganz herzlich bedanken!

Wir freuen uns riesig auf ein weiteres fantastisches Jahr mit Euch und viel, viel MUSIK!

  

 

Willkommen, Rammstein!

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20 Jahre nachdem sich ihr Debütalbum „Herzeleid” seinen Weg um den Erdball bahnte, gibt es seit heute ihre komplette Diskografie exklusiv auf Spotify. Damit Ihr Euch gebührend auf die sechs großartigen Alben einstimmen könnt, haben wir 15 Fakten über die herausragende Rockband zusammengetragen:

  1. Rammstein entstammen der ostdeutschen Do-It-Yourself Punkszene.
  2. Die Band benannte sich nach der Ramstein Air Base, auf der 1988 bei einem Flugzeugzusammenstoß 70 Menschen starben.
  3. Die Band proklamiert: “Wir wollen unterhalten – mit Flammenwerfern!”
  4. Während der Liveperformance von „Bück Dich” ließ Sänger Till Lindemann seine Hosen fallen, enthüllte einen riesen Dildo und bespritzte das Publikum mit weißer Flüssigkeit.
  5. Rammstein gelten als unnachahmlich deutsch und stehen damit in der Tradition von Kraftwerk, Neu! und Einstürzende Neubauten.
  6. Ihre Debütsingle „Du Riechst So Gut” erschien als parfümiertes Digipack.
  7. Innerhalb von 30 Minuten verkauften Rammstein den legendären New Yorker Madison Square Garden aus.
  8. Till Lindemanns zweites wichtiges Bühnenrequisit ist ein 63 Kilogramm schwerer Metallmantel, der mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und in Flammen gesteckt wird.
  9. Der weltberühmte Regisseur David Lynch wählte zwei Rammstein Songs für seinen Film „Lost Highway”.
  10. Sie sind die einzige deutsche Band, die den US-amerikanischen Musikmarkt geknackt hat.
  11. Ihr Song „Mein Teil” ist vom sogenannten „Kannibalen von Rotenburg“ inspiriert, der im Internet nach einem Opfer suchte, das sich von ihm töten und essen ließ.
  12. Rammstein waren 1999 und 2006 für einen Grammy Award in der Kategorie „Best Metal Performance” nominiert.
  13. Der frühere Chef ihrer Plattenfirma beschrieb sie als „ein Theater für die Millenium-Generation: metallern-technoides Posing mit bizarren sadomasochistischen Elementen.”
  14. Passenderweise lautet das Bandmotto: „Mach Dein eigenes Ding – und übertreibe es!”
  15. Keyboarder Flake sagte einmal: „Wir möchten, dass sich das Publikum mit unserer Musik auseinandersetzen muss.”

Also, worauf wartet Ihr noch?

Eure Fahrt. Eure Musik.

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Ab sofort entscheidet Ihr über den Soundtrack bei Eurer nächsten Fahrt, die Ihr mit Uber bucht. Denn wir haben uns mit dem Online Fahrten-Vermittlungsdienst zusammengetan, um Euch das beste Musikerlebnis während der Fahrt zu bieten.

Wenn Ihr als Spotify Premium Nutzer ein Auto anfordert, könnt Ihr jetzt direkt über die Spotify-Integration in der Uber App die Musik aussuchen, die Ihr unterwegs hören möchtet. Wählt Eure Lieblingsmusik aus über 20 Millionen Songs oder startet einfach eine passende Playlist und die Musik wird während der Fahrt über das Audio-System im Auto abgespielt.

 

So funktioniert’s:

1. Verknüpft Euer Uber Profil mit Eurem Spotify Konto.

2. Fordert in der Uber App eine Fahrt an. Wenn Euch ein Auto zugewiesen wird, dessen CarEntertainment-System Spotify unterstützt, erscheint eine Musikleiste in der Uber App.

3. Tippt auf die Musikleiste und wählt ganz einfach Musik aus einer der fertigen Uber-Playlists, einer Eurer eigenen Playlists oder aus dem riesigen Spotify Musikkatalog aus.
4. Lehnt Euch zurück und entspannt zu Eurem persönlichen Soundtrack während der Fahrt.
5. Steuert die Musik über die Uber oder Spotify App, bis Ihr am Ziel abgekommen seid.

Der integrierte Service von Spotify und Uber steht ab dem 21. November zunächst in London, Los Angeles, Mexico City, Nashville, New York, San Francisco, Singapur, Stockholm, Toronto und Sydney zur Verfügung. Die Funktion wird in diesen Märkten zuerst nur für iOS- und zeitnah für Android-Geräte ausgerollt. Die weltweite Einführung erfolgt in den kommenden Wochen.

Für die Nutzung der Spotify-Integration in der Uber App benötigt Ihr einen Spotify Premium Account.

$2 Billion and Counting

A blog post written by Daniel Ek (@eldsjal)

Taylor Swift is absolutely right: music is art, art has real value, and artists deserve to be paid for it. We started Spotify because we love music and piracy was killing it. So all the talk swirling around lately about how Spotify is making money on the backs of artists upsets me big time. Our whole reason for existence is to help fans find music and help artists connect with fans through a platform that protects them from piracy and pays them for their amazing work. Quincy Jones posted on Facebook that “Spotify is not the enemy; piracy is the enemy”. You know why? Two numbers: Zero and Two Billion. Piracy doesn’t pay artists a penny – nothing, zilch, zero. Spotify has paid more than two billion dollars to labels, publishers and collecting societies for distribution to songwriters and recording artists. A billion dollars from the time we started Spotify in 2008 to last year and another billion dollars since then. And that’s two billion dollars’ worth of listening that would have happened with zero or little compensation to artists and songwriters through piracy or practically equivalent services if there was no Spotify – we’re working day and night to recover money for artists and the music business that piracy was stealing away.

When I hear stories about artists and songwriters who say they’ve seen little or no money from streaming and are naturally angry and frustrated, I’m really frustrated too. The music industry is changing – and we’re proud of our part in that change – but lots of problems that have plagued the industry since its inception continue to exist. As I said, we’ve already paid more than $2 billion in royalties to the music industry and if that money is not flowing to the creative community in a timely and transparent way, that’s a big problem. We will do anything we can to work with the industry to increase transparency, improve speed of payments, and give artists the opportunity to promote themselves and connect with fans – that’s our responsibility as a leader in this industry; and it’s the right thing to do.

We’re trying to build a new music economy that works for artists in a way the music industry never has before. And it is working – Spotify is the single biggest driver of growth in the music industry, the number one source of increasing revenue, and the first or second biggest source of overall music revenue in many places. Those are facts. But there are at least three big misconceptions out there about how we work, how much we pay, and what we mean for the future of music and the artists who create it. Let’s take a look at them.

Myth number one: free music for fans means artists don’t get paid. On Spotify, nothing could be further from the truth. Not all free music is created equal – on Spotify, free music is supported by ads, and we pay for every play. Until we launched Spotify, there were two economic models for streaming services: all free or all paid, never together, and both models had a fatal flaw. The paid-only services never took off (despite spending hundreds of millions of dollars on marketing), because users were being asked to pay for something that they were already getting for free on piracy sites. The free services, which scaled massively, paid next to nothing back to artists and labels, and were often just a step away from piracy, implemented without regard to licensing, and they offered no path to convert all their free users into paying customers. Paid provided monetization without scale, free reached scale without monetization, and neither produced anywhere near enough money to replace the ongoing decline in music industry revenue.

We had a different idea. We believed that a blended option – or ‘freemium’ model – would build scale and monetization together, ultimately creating a new music economy that gives fans access to the music they love and pays artists fairly for their amazing work. Why link free and paid? Because the hardest thing about selling a music subscription is that most of our competition comes from the tons of free music available just about everywhere. Today, people listen to music in a wide variety of ways, but by far the three most popular ways are radio, YouTube, and piracy – all free. Here’s the overwhelming, undeniable, inescapable bottom line: the vast majority of music listening is unpaid. If we want to drive people to pay for music, we have to compete with free to get their attention in the first place.

So our theory was simple – offer a terrific free tier, supported by advertising, as a starting point to attract fans and get them in the door. And unlike other free music options – from piracy to YouTube to SoundCloud – we pay artists and rights holders every time a song is played on our free service. But it’s not as flexible or uninterrupted as Premium. If you’ve ever used Spotify’s free service on mobile, you know what I mean – just like radio, you can pick the kind of music you want to hear but can’t control the specific song that’s being played, or what gets played next, and you have to listen to ads. We believed that as fans invested in Spotify with time, listening to their favorite music, discovering new music and sharing it with their friends, they would eventually want the full freedom offered by our premium tier, and they’d be willing to pay for it.

We were right. Our free service drives our paid service. Today we have more than 50 million active users of whom 12.5 million are subscribers each paying $120 per year. That’s three times more than the average paying music consumer spent in the past. What’s more, the majority of these paying users are under the age of 27, fans who grew up with piracy and never expected to pay for music. But here’s the key fact: more than 80% of our subscribers started as free users. If you take away only one thing, it should be this: No free, no paid, no two billion dollars.

Myth number two: Spotify pays, but it pays so little per play nobody could ever earn a living from it. First of all, let’s be clear about what a single stream – or listen – is: it’s one person playing one song one time. So people throw around a lot of stream counts that seem big and then tell you they’re associated with payouts that sound small. But let’s look at what those counts really represent. If a song has been listened to 500 thousand times on Spotify, that’s the same as it having been played one time on a U.S. radio station with a moderate sized audience of 500 thousand people. Which would pay the recording artist precisely … nothing at all. But the equivalent of that one play and its 500 thousand listens on Spotify would pay out between three and four thousand dollars. The Spotify equivalent of ten plays on that radio station – once a day for a week and a half – would be worth thirty to forty thousand dollars.

Now, let’s look at a hit single, say Hozier’s ‘Take Me To Church’. In the months since that song was released, it’s been listened to enough times to generate hundreds of thousands of dollars for his label and publisher. At our current size, payouts for a top artist like Taylor Swift (before she pulled her catalog) are on track to exceed $6 million a year, and that’s only growing – we expect that number to double again in a year. Any way you cut it, one thing is clear – we’re paying an enormous amount of money to labels and publishers for distribution to artists and songwriters, and significantly more than any other streaming service.

Myth number three: Spotify hurts sales, both download and physical. This is classic correlation without causation – people see that downloads are down and streaming is up, so they assume the latter is causing the former. Except the whole correlation falls apart when you realize a simple fact: downloads are dropping just as quickly in markets where Spotify doesn’t exist. Canada is a great example, because it has a mature music market very similar to the US. Spotify launched in Canada a few weeks ago. In the first half of 2014, downloads declined just as dramatically in Canada – without Spotify – as they did everywhere else. If Spotify is cannibalising downloads, who’s cannibalising Canada?

By the same token, we’ve got a great list of artists who promoted their new releases on Spotify and had terrific sales and lots of streaming too – like Ed Sheeran, Ariana Grande, Lana Del Rey and alt-J. Artists from Daft Punk to Calvin Harris to Eminem had number ones and were on Spotify at the same time too.

Which brings us back to Taylor Swift. She sold more than 1.2 million copies of 1989 in the US in its first week, and that’s awesome. We hope she sells a lot more because she’s an exceptional artist producing great music. In the old days, multiple artists sold multiple millions every year. That just doesn’t happen any more; people’s listening habits have changed – and they’re not going to change back. You can’t look at Spotify in isolation – even though Taylor can pull her music off Spotify (where we license and pay for every song we’ve ever played), her songs are all over services and sites like YouTube and Soundcloud, where people can listen all they want for free. To say nothing of the fans who will just turn back to pirate services like Grooveshark. And sure enough, if you looked at the top spot on The Pirate Bay last week, there was 1989

Here’s the thing I really want artists to understand: Our interests are totally aligned with yours. Even if you don’t believe that’s our goal, look at our business. Our whole business is to maximize the value of your music. We don’t use music to drive sales of hardware or software. We use music to get people to pay for music. The more we grow, the more we’ll pay you. We’re going to be transparent about it all the way through. And we have a big team of your fellow artists here because if you think we haven’t done well enough, we want to know, and we want to do better. None of that is ever going to change.

We’re getting fans to pay for music again. We’re connecting artists to fans they would never have otherwise found, and we’re paying them for every single listen. We’re not just streaming, we’re mainstreaming now, and that’s good for music makers and music lovers around the world. 

 

 

Milky Chance: Ganz normale Hitschreiber

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Clemens Rehbein und Philipp Dausch schafften im Alter von gerade mal 19 Jahren das, wovon viele Musiker ihr ganzes Leben lang träumen: Sie schrieben einen Welthit.

Den im Kassler Kinderzimmer aufgenommenen Song hatten sie kurzerhand ins Internet geladen, schon bahnte er sich seinen Weg in die Radiostationen und Charts rund um den Erdball. Von Australien bis in die USA wird heute zu „Stolen Dance” gesummt, gegroovt und getanzt. Anfangs war den zwei Hessen der Erfolg ein bisschen unheimlich, mittlerweile nehmen sie den Trubel etwas gelassener. Als wir Gitarrist Clemens und seinen Kumpel und Beatbastler Philipp zum Interview treffen, sprechen wir mit zwei tiefenentspannte Typen, die sich absolut auf dem Boden geblieben geben.

War Euch im Studio bewusst, dass Ihr mit „Stolen Dance” einen riesen Hit geschrieben habt?

Philipp: Nein, wir fühlen sowas nicht. Wenn ich einen Song schreibe, denke ich mir „Bämm, geil!” und fühle mich bestätigt. Ich freue mich einfach, wenn er mir gefällt.

Euer Leben ist gerade ziemlich turbulent. Was ist die größte Veränderung, die Euch widerfahren ist?

Clemens: Die Zeit, die man zu Hause verbringt, das Reisen und unterwegs zu sein. Zu Hause hat sich aber nicht viel geändert.

Philipp: Diese Musikwelt, in die man eingetaucht ist, ist komplett neu.

Clemens: Man kommt in so einen Apparat rein und merkt dann mal, was „Charts” überhaupt bedeutet und wie mit Musik gehandelt wird. Das ist verrückt!

Philipp: Im Endeffekt ist es ein Geschäft wie jedes andere, nur, dass die Produkte leben.

Hat sich Euer Umfeld verändert?

Clemens: Auf Reisen lernen wir viele neue Leute kennen. Aber das Umfeld, was uns umgibt, ist immer noch das gleiche. Wir können da ganz gut unterscheiden….

Philipp: Wenn man auf Tour geht, ist man dauernd von Menschen umgeben – Fotografen, Journalisten oder auch Labelfuzzis. Zu Hause ändert sich das automatisch, auch im Kopf. Aber man denkt schon auch darüber nach, was man in den letzten Wochen alles erlebt hat.

Clemens: Wir befinden uns in zwei Welten, dieser Hype hat uns schon aus unserem anderen Leben rauskatapultiert.

Philipp: Aber bekanntlich soll man das Geschäftliche nicht mit nach Hause bringen.

Clemens: Außer die Musik, die ist immer da.Milky Chance 1

Ein kleiner Nebeneffekt von einem Hit ist Geld auf dem Konto. Ihr hattet einen VW Bus, den Ihr, um das Album zu finanzieren, wieder verkaufen musstet. Gibt es mittlerweile Ersatz?

Clemens: Ich habe mir eine Gitarre und ein Banjo gekauft, aber einen neuen Bus gibt es noch nicht.

Philipp: Wir sind beide in eine neue Wohnung gezogen, das hätten wir davor aber auch gemacht. Man gönnt sich unterbewusst viel mehr, man überlegt sich nicht mehr, ob man sich die Kippen leisten kann oder nicht.

Clemens: Früher haben wir uns schon manchmal gedacht: „Scheiße, wie kommen wir nur über die Runden?” Aber jetzt leisten wir uns auch mal Instrumente oder Studio-Equipment. Das gibt schon ein bisschen Sicherheit.

Gar keinen Luxus, den Ihr Euch leistet?

Clemens: Ich habe mir mal einen Urlaub gegönnt.

Philpp: Unser Leben und das, was wir machen, ist an sich schon luxuriös. Wir müssen uns nicht noch Goldketten und Autos zulegen.

Clemens: Was Du ansprichst, ist mehr so der Prunk. Wenn Menschen drauf abfahren zu zeigen, was sie haben…

Ist nicht so Euer Ding, das so raushängen zu lassen. Es gibt aber so viele Statussymbole: Klamotten, Uhren…

Clemens: Ich hoffe das wird auch nie so unser Ding!

Philipp: Modisch sein ist das eine – ich würde schon behaupten wir sind auf eine gewisse Art modisch – aber wir kaufen unsere Klamotten noch immer dort, wo wir sie immer gekauft haben. Heute trage ich ein Second Hand Hemd aus London, das kostet jetzt nicht die Welt, aber ist trotzdem cool.

In den letzten Monaten seid ihr quer durch Europa gereist. Gibt es schon Pläne für eine US-Tour?

Philipp: Ja, wir sind im Oktober zwei Wochen da und spielen vier Konzerte – in New York, L.A., Houston und Toronto. Nächstes Jahr machen wir acht Wochen am Stück, in einem Nightliner quer durch die Staaten.

Clemens: Philipp war schon mal in den USA, ich nicht. Ich stelle es mir einfach riesengroß vor und denke, es gibt sehr viel zu entdecken – vor allem auch landschaftlich.

Philipp: Das trifft es ganz gut!

 

Im Anschluss an dieses Gespräch performten Milky Chance eine Spotify Session, die Ihr Euch hier anhören könnt:

257ers: Neues Album „Boomshakkalakka”

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Seit seiner Veröffentlichung am Freitag ist „Boomshakkalakka” von den 257ers das meistgestreamte Album in Deutschland. Höchste Zeit, das gute Stück genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Singles „Baby du riechst” und „Warum” sind der Spotify Gemeinde bestens bekannt: Gemeinsam wurden beide Songs fast 6 Millionen mal gestreamt. Nicht weiter verwunderlich also, dass sich „Boomshakkalakka” sofort auf Platz eins unserer Toplisten positioniert hat. Ganze 21 Tracks umfasst das Werk, wir haben unsere Lieblingssongs rausgepickt und die drei Rapper nach den Geschichten dahinter befragt.

Irgendwo in Vegas – feat. Alligatoah

Shneezin: Alligatoah und wir sind privat Kumpels. Er kam mit der Idee der Fortsetzung unseres letzten Featuresongs um die Ecke. In diesem Song geht es darum, dass wir kurz Zigaretten holen waren und nach 20 Jahren zurückgekommen sind. Hat ein bisschen länger gedauert – sollte die Frau wohl verschmerzen können. Wir plädieren darauf, unseren rechtmäßigen Platz in der Familie einzunehmen.

Keule: Lukas, also Alligatoah, hat extra den Beat in seinen Urlaub mitgenommen und die Hook in den Bergen geschrieben. Für uns war es ein Leichtes, daran anzuknüpfen.

Kalle macht den Song

Mike: Ja, der Kalle hat ‘nen Song gemacht. Er hat ihn uns gegeben und darauf bestanden, dass er auch so heißt wie das, was er gemacht hat. Also heißt der Kalle macht den Song-Song jetzt auch Kalle macht den Song.

Behindert

Keule: Es gibt wenige Songs, die so 257ers-typisch sind wie der jetzt. Das ist wie bei „Hokus Pokus”. Da werden die Fans sich freuen über das schöne Lied.

Shneezin: Das ist ein super Lied.

Keule: Das ist auch eine Hymne. Das kann man schön mitsingen live. Da freu ich mich schon drauf.

Shneezin: Es geht einfach darum, dass Mama und Papa sagen: „Junge, du bist behindert.”

Keule: Aber das stimmt halt gar nicht.

Shneezin: Ne.

Keule: Wir sind halt cool.

Let’s Sexualität

Shneezin: Das ist ein Lockermach-Song. In der Hook heißt es zuerst „Gangsterrapper” und danach „Hipsterrapper”, wir sagen ihnen, dass sie sich einfach mal nackig machen sollen. Der liebe Gott hat uns alle gleich gemacht und das kann man doch ruhig auch mal zeigen. Mach dich nackt und fühl dich frei! Denn nicht Kleider machen Leute, sondern Kinder machen Kleider.

Videospiel
Shneezin: Ich zocke halt mehr so die Actiongames, Mike und Keule zocken eher die Sportspiele gegeneinander und streiten sich darum, wer der beste FIFA-Spieler der Welt ist. Wir haben also einfach mal die ganze Zockerlandschaft in einen Song gepackt.

 

Für die, die „Boomshakkalakka” noch nicht gehört haben, haben Keule, Mike und Shneezin einen Wunsch parat:

Mike: Hört Euch das Album an und werdet am besten langsam betrunken. Trinkt ein bisschen vor, macht das Intro an, hört weiter. Wenn Ihr im Laufe des Albums so richtig besoffen geworden seid, dann merkt Ihr: Ey, das war geil!

Shneezin: Man soll es auf jeden Fall laut hören und auf ‘ner guten Anlage. Nicht auf’m iPhone im Park.

Mike: Oder so einen Bollerwagen mit Boxen hinter sich herziehen, dann ist das Feeling so allgemein das richtige.

Hallo Kanada – Willkommen bei Spotify!

Kanada

Habt Ihr Freunde in Kanada? Dann könnt Ihr ihnen ja gleich die schöne Nachricht überbringen: Spotify ist ab sofort auch in Kanada verfügbar!

Damit können nun Musikfans in 58 Ländern Spotify nutzen und Ihr könnt Eure Lieblingsmusik mit Freunden in all diesen Ländern teilen!

Schickt einen Song um die Welt und begrüßt die kanadischen Musikfans mit unserer Willkommens-Playlist:

 

Der Festival-Effekt

Spotify_Infografik_FestivalsMit Ende des Sommers verabschiedet sich auch die Festival-Saison in die Winterpause und lässt Euch mit wunderbaren, bleibenden Erinnerungen zurück. Aber nicht nur das: Musikfestivals zeigen deutliche Spuren in unseren Streaming-Charts. Gerade Künstler oder Bands, die als Headliner bei einem Festival aufgetreten sind, belohnt Ihr auch nach dem Event mit deutlich mehr Streams als vor dem Auftritt.

Um herauszufinden, welche Festivals den größten Einfluss auf den Streaming-Erfolg von Künstlern haben, analysierten wir die 14 weltweit größten und beliebtesten Festivals. Wir verglichen die Anzahl der Streams eines jeden Headliners in der Zeitspanne von zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach dem Festival verglichen. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Glastonbury Festival in Großbritannien verhilft allen Headliners zu einem großen Sprung in ihren jeweiligen Streaming-Zahlen. Kasabian, Metallica und Arcade Fire wurden nach ihren Auftritten in diesem Jahr durchschnittlich 78 Prozent häufiger gestreamt.

Auf Platz zwei folgt das australische Future Music Festival mit einer rund 70 prozentigen Steigerung der Streams nach dem Festival. Besonders beliebt war Pharrell Williams. Er durfte sich über weltweit 90 Prozent mehr Streams nach seinem Auftritt freuen.

Übrigens: Auch ein deutsches Event ist unter den Top 10 der einflussreichsten Festivals weltweit. Auf Platz 8 behauptet sich „Rock Am Ring“, noch vor Roskilde in Dänemark und Bilbao BBK Live in Spanien.

Und das sind Eure Top 10 der weltweit meistgestreamten Festival Headliner dieses Sommers:

  1. Pharrell Williams, Future Music Festival
  2. Deadmau5, Future Music Festival
  3. James Blake, Laneway Festival
  4. The Offspring, Ruisrock
  5. M.I.A., Hove Festival
  6. Stevie Wonder, Roskilde
  7. Phoenix, Ruisrock und Future Music Festival
  8. OutKast, Coachella und Way Out West
  9. Arctic Monkeys, Roskilde und Les Vieilles Charrues
  10. Imagine Dragons, Hove Festival

Für ein bisschen nachträgliches Festival-Feeling haben wir Euch hier noch mal die schönsten Songs dieser Künstler und Bands zusammengestellt: