S O H N: Newcomer der Stunde

SOHNEs ist Sonntagnachmittag, die Glocken der St. Clara Kirche in Berlin-Neukölln läuten zum Abendgottestdienst. S O H N sitzt in einen schwarzen Umhang gehüllt auf einer Bierbank und durchforstet die Speisekarte des Café Rix. In wenigen Stunden wird er nebenan, im restlos ausverkauften Heimathafen, ein Konzert spielen. Draußen auf der Karl-Marx-Straße parkt ein schwarzer Nightline. „Der Bus hat 14 Betten und zwei Lounges”, erzählt S O H N und entscheidet sich für die Kartoffel-Gnocchi (gute Wahl!). Davor waren Rihanna und Drake damit auf Tour, die anfangs fühlbare sexuelle Energie verschwand aber innerhalb eines Tages.

Der Sänger und Produzent S O H N ist einer der derzeit angesagtesten Acts und wird als Newcomer der Stunde gefeiert. Über seine Biografie ist nur wenig bekannt. Immerhin weiß man, dass er die letzten Jahre in Wien gelebt hat und ursprünglich aus Südlondon stammt. Im August 2012 entließ er den Track „The Wheel” in die digitale Welt und von da an ging es auf der Karriereleiter steil bergauf. Kürzlich erschien sein mit viel Vorschlusslorbeeren bestücktes Debütalbum „Tremors”.

Du wünscht Dir von „Tremors”, dass es bei den Hörern Erinnerungen erzeugt. Wenn Du an durch Musik hervorgerufene Flashbacks denkst, welches Album kommt Dir in den Sinn?

Paul Simon mit „The Rhythm Of The Saints”… [mit geschlossenen Augen, sehr konzentriert]… Ich bin im fünften Stockwerk, irgendwo in Camden, ich schaue über die Straßen, rauche eine selbstgedrehte Zigarette von meinem besten Freund und trinke Earl Grey Tee.

„The Wheel” war das erste Lebenszeichen von S O H N und ging ziemlich durch die Decke. Wusstest Du im Studio schon, dass Du dabei warst, etwas Großes zu produzieren?

Nein, nicht im Geringsten! Eigentlich war es genau das Gegenteil: Als ich „The Wheel” geschrieben habe, war ich davon überzeugt, dass das wohl eher das Ende meiner Musikkarriere bedeutet als den Anfang. Ich habe mir nicht gedacht: „Scheiße, das wird groß!” sondern eher: „Okay, es interessiert ja sowieso niemanden mehr.”

Und plötzlich schien es, als würde sich die gesamte Musikindustrie bei Dir melden. Wie hat sich das angefühlt?

Das hat sich damals sehr gut angefühlt. Zum Glück hatte ich einen Manager an meiner Seite, der sich darum gekümmert hat – ich habe keine einzige dieser Nachrichten gelesen.

Du hast in den letzten Jahren in Wien gelebt, jetzt verbringst du viel Zeit im Tourbus und in diversen Tonstudios auf der ganzen Welt. Gibt es noch einen Ort, den Du Deine Homebase nennst?

Wien ist schon ein Ort, an den ich immer zurückkehren kann, aber ich würde es jetzt nicht mehr als Homebase bezeichnen. Im Moment arbeite ich von überall, ich bin sozusagen heimatlos – oder auch an vielen Orten zu Hause.

Zum Beispiel Los Angeles, wo Du ein paar Wochen lang mit Banks geschrieben und produziert hast. Wenn Du für andere Künstler schreibst, denkst Du dann manchmal: „Diese Idee ist so großartig, die behalte ich lieber für S O H N”?

Das ist nur einmal passiert und war auch, bevor ich die Idee noch jemandem gezeigt hatte. Die Songs, die ich für andere Künstler schreibe, könnten niemals meine sein – ich schreibe mit ihren Stimmen in meinem Kopf.

Stimmt es, dass Du deinen JUNO Synthesizer, Deinen Drumcomputer und ein altes Notebook zu jeder Songwriting Session schleppst?

[lacht] Ja, obwohl sonst niemand so arbeitet. Normalerweise bringen Songwriter fertige Tracks zu einer Session mit und ich kreuze mit dem JUNO Synthesizer auf meinen Schultern und dem Drumcoputer unterm Arm auf und sage: „Hallo, wie geht’s? Können wir das einstecken?”. Ich glaube, dass mich manche Menschen als exzentrisch erachten.

Deinen Kleidungsstil könnte man auch als exzentrisch bezeichnen. Ist die Kapuze eigentlich eine Art Schutzschild?

Mein Outfit hat eine Doppelfunktion: Einerseits dient es dem Schutz und der Verteidigung, andererseits fällt man aus der Reihe und erzeugt Aufmerksamkeit. Man kann sich also gar nicht dahinter verstecken. Ich ziehe mich jeden Tag so an und mag das Ritual, das damit verknüpft ist. Es erinnert mich daran, wer ich bin und daran, mir treu zu bleiben. Bevor das alles passiert ist und ich noch kein ausgeprägtes Gefühl für mich selbst hatte, war ich eine sehr sprunghafte Person. Jetzt ist es so, dass ich mich selbst daran erinnere, beständig zu bleiben.

Vielen Dank, S O H N, hat Spaß gemacht mit Dir!

 

 

Der ultimative Arbeits-Soundtrack

Ein Leben ohne Musik? Unvorstellbar! Musik gehört für die meisten von uns ganz selbstverständlich zum Alltag dazu. Und das nicht nur in der Freizeit, sondern auch während der Arbeitszeit. Das hat jetzt eine von Spotify durchgeführte Untersuchung ergeben.

Von über 1400 Musikfans, die wir in Großbritannien und den USA befragt haben, wollen fast zwei Drittel auch bei der Arbeit nicht auf ihre Lieblingshits verzichten. Dabei führt Adele mit 16 Prozent die Liste der beliebtesten Bürosongs an, dicht gefolgt von den Arctic Monkeys mit 14 Prozent und den vier Folk-Musikern von Mumford & Sons mit 13 Prozent.

Wissenschaftliche Unterstützung für unsere Untersuchung erhielten wir von Dr. Anneli Haake (Musik-Psychologin, University of Sheffield). Sie fand bereits in ihren früheren Befragungen heraus, dass Musik Stress vorbeugen und die Konzentration verbessern kann. Das bestätigten jetzt auch die Teilnehmer unserer Umfrage: Ob zur Bewältigung von Arbeitsstress, als willkommene Ablenkung von „langweiligen“ Jobs oder um einfach mal nervige Kollegen auszublenden – der richtige Soundtrack darf während der Arbeit nicht fehlen!

Aber aufgepasst bei der Wahl der Musik, die Euch durch den Arbeitstag begleitet! Denn wie die Untersuchung zeigt, bewertet jeder Zehnte seine Kollegen nach deren Musikgeschmack.

Um Eure Laune und Produktivität beim Arbeiten zu verbessern, haben wir hier den perfekten Song für jede Situation für Euch:

Zum Ausblenden von Hintergrundgeräuschen der Kollegen:

Zur Motivation:

Zur Konzentration:

Zum „Muntermachen“:

 

Durch den kompletten Arbeitstag bringt Euch außerdem unsere ultimative Playlist zu Musik am Arbeitsplatz:

 

Da geht die Arbeit doch gleich viel leichter von der Hand, oder?

 

 

 

 

Mabuhay Philippinen – Spotify ist hier!

Spotify ist dort, wo Ihr seid – und das ab sofort auch in dem fünftgrößten Inselstaat der Welt, den Philippinen. Damit könnt Ihr ab jetzt in 56 Ländern rund um den Globus Millionen von Songs auf Spotify hören, Playlists erstellen, neue Musik entdecken und sie mit Euren Freunden teilen – auf dem PC, Tablet oder Smartphone.

Alle Kunden von Globe Telecom auf den Philippinen haben zudem einen weiteren Grund zur Freude: Durch unsere exklusive Partnerschaft mit Globe Telecom, einem der größten hiesigen Telekommunikationsunternehmen, und dem neuen Angebot „Go Surf“ wird es ab sofort für sie noch einfacher, Spotify Premium Nutzer zu werden und ihre Musik rund um die Uhr zu genießen.

Und jetzt fragt Ihr Euch, welche Musik man auf den Philippinen hört? Findet es auf Spotify heraus: Neben den gängigen, internationalen Hits haben wir ab sofort auch original philippinische Musik im Gepäck. Wie sich das anhört, erfahrt Ihr in der von Spotify Philippines exklusiv für Euch zusammengestellten Playlist. Hört gleich mal rein und entdeckt neue Musik von diesem schönen Fleckchen Erde:

 

 

I HEART SHARKS: Hymnen aus der Hauptstadt

„Anthems” heißt das neue Album der drei Wahlberliner und der Titel passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Wir haben Pierre und Simon von I Heart Sharks zum Interview getroffen, um mehr über ihre neue Platte in Erfahrung zu bringen.

I Heart SharksI Heart Sharks sind eine Band am Puls der Zeit. Die drei Bandmitglieder kommen ursprünglich aus London, New York und Bayern, haben sich im Berghain kennengelernt und setzen auf Elektropop mit Pathos. Von „urbaner Lyrik” ist die Rede, als „musikalische Personifizierung des typischen Berliner Stils” oder gar als „hipster Propheten” werden sie bezeichnet. Eine vielleicht zu eindimensionale Darstellung, die dieser Band nicht ganz gerecht wird. Klar, ihr adrettes Äußeres ist durchaus clubtauglich und ihr Sound trendy, aber hey, diese Band hat bedeutend mehr zu bieten als das vermeintlich Offensichtliche. I Heart Sharks sind drei Vollblutmusiker, die seit vielen Jahren mit viel Herzblut und einer klaren Vision an ihrem Stil und dem, was ihre Band ausmacht, feilen. Wir haben Sänger Pierre Bee und Gitarrist/Keyboarder Simon Wangemann zum Interview gebeten und zwei sehr sympathische Musiker kennengelernt.

Ihr habt Euch als Selfmade-Indie-Band einen Namen gemacht und euer Debütalbum „Summer” durch Crowdfunding finanziert. „Anthems” ist jetzt bei einem finanzstarken Label veröffentlicht worden. War das eine große Umstellung oder ein ganz natürlicher Prozess?

Pierre: Wir sind noch immer sehr autonom. Der Tag, an dem wir unseren Plattenvertrag unterschrieben haben, war sehr unspektakulär. Wir saßen in unserem Studio an einem Tisch und ob man es glaubt oder nicht: Es hat sich nichts verändert, wir haben genauso weitergemacht wie bis dahin! Wir sind nach wie vor selbst für unsere Musik, die Videos und das Artwork zuständig.

Simon:  Nachdem wir das erste Album fertig hatten und eineinhalb Jahre auf Tour waren, stand die Überlegung im Raum: Wollen wir das nochmal so machen, mit Crowdfunding und einem kleinen Budget, oder wollen wir mal wirklich härter daran arbeiten, etwas Neues machen und größer herauskommen? Das mit dem Majorlabel hat sich dann so ergeben.

Das Album wurde von Joseph Cross produziert, der unter anderem mit Hurts und Chlöe Howl gearbeitet hat. Simon, Du bist auch Musikprodzent, war das eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe?

Simon: Klar hat er seine Referenzen und bevor wir uns persönlich kennengelernt haben, dachten wir schon: Dem müssen wir mit Respekt begegnen, der hat sich verdient gemacht. Nach kurzer Zeit haben wir Joseph aber schon als zusätzliches Bandmitglied gesehen. Wir waren alle gleichberechtigt und hatten dieselben Ideen. Er war nicht so, dass er mit seinen Regeln und Konventionen angekommen ist…

Pierre: Kein Ego-Zeug! Wir haben gemeinsam darauf geachtet, dass auf dieser Platte jede Sekunde etwas Spannendes passiert.
Simon: Die Regel „Leave your ego at the door!” war allgegenwärtig.  Nur, weil das Josph Cross ist, heißt das nicht, dass man nicht sagen kann: „Der Basslauf klingt blöd.” Es gab keine starre Rollenverteilung im Studio.

Eure Einflüsse sind sehr 80er-lastig: Kraftwerk, David Bowie, The Cure… Welche aktuellen Bands inspirieren Euch?

Pierre: Prince macht noch Musik, oder? Er wird für immer Musik machen. Ich liebe Prince, er ist auf unserer Platte rauszuhören. Ich mag es, wie er die Wörter verbiegt und seine Art zu singen ist einfach einzigartig. Friendly Fires finden wir toll, weil ihre Texte – wenn man genau hinhört – sehr kitschig sind. Sie werden als Indie-Band gesehen und man denkt nicht daran, dass sie eigentlich eine totale Pop-Band sind. Abseits der Musik interessieren mich Filme. Auf „Anthems” erzähle ich Geschichten, die von Filmen inspiriert sind.

Gibt es einen Regisseur, den Du besonders schätzt?

Pierre: Lustigerweise haben mir mit Kaspar Winding eine Nummer geschrieben, die „Drive” heißt. Als das Lied schon fertig war kam heraus, dass sein Bruder Nicolas der Regisseur von dem Film „Drive” ist. Er hat auch „Only God Forgives” gemacht, wobei ich dessen Story nicht so toll finde. Aber die Farben und die Lichter sind großartig, er hat einen ganz eigenen Stil.
 
Euer Video zu „To Be Young” erzählt die Geschichte eines alten Liebespaares. Was ist Euch näher: Das Konzept von Lebensabschnittspartnern oder das der immerwährenden Liebe?

Pierre: Unsere Eltern sind noch zusammen. Ich glaube wir haben beide dieses idyllische Bild davon, jemanden zu finden, mit dem man für immer zusammen bleibt. Das ist doch süß, finde ich. Bei mir klappt es nicht so. Für mich war wichtig, das Video sehr cineastisch zu machen, damit die Essenz des Songs zu spüren ist.

Am 24. April beginnt eine Tour, die Euch in die größten deutschsprachigen Städte bringen wird. Funktionieren I Heart Sharks besser im urbanen Raum als vor der Dorfjugend?

Pierre: Wir haben sehr oft in Dörfern gespielt, in Clubs, die keine wirklichen Clubs waren. In alten Fabrikhallen, zum Beispiel, wo wir vor dem Gig zusammen mit dem Veranstalter noch schnell eine Bühne aufgebaut haben. Das ist eine sehr essentielle Sache, die wir nicht verlieren sollten. Konzerte im kleinen Rahmen können wirklich Angst machen, wenn das Publikum so nahe an uns dransteht (hält sich die Hand direkt vor sein Gesicht). Wir werden im Herbst noch eine Tour spielen und würden uns freuen, wieder in kleinen Clubs in Dörfern aufzutreten. Die Musik, die wir jetzt machen, ist viel eingängiger und nicht so düster und technobasiert wie die erste. Ich denke, dass diese Platte besser verstanden wird.

 

 

 

 

Arthur Beatrice: „Berlin ist interessanter als London.”

Arthur Beatrice_2Letztes Jahr ging ein Jubelschrei durch die Blogger-Szene: Arthur Beatrice hätten das Zeug, die nächsten The XX zu werden, hieß es.Eine gewisse stilistische Ähnlichkeit mit ihren Landsleuten ist dem Quartett aus London nicht abzusprechen: Viele ihrer Songs leben von dem Zusammenspiel aus männlichen und weiblichen Vocals.

Die Musik von Arthur Beatrice ist aber weniger düster und setzt mehr auf große Pop-Momente. Ihr Debütalbum, „Working Out”, ist ein Querschnitt der Bandgeschichte: „Einige Songs darauf sind wirklich alt.”, erzählt Orlando Sheppard, der für das Songwriting zuständig ist und sich gemeinsam mit Ella Giardot den Gesangspart teilt. „Wir haben über einhundert Songs geschrieben – in einem Zeitraum von zehn Jahren”, führt Bassist Hamish Barnes fort. Er und sein Bruder Elliot bilden die Rhythmussektion von Arthur Beatrice. Ich schaue ihn ungläubig an: Zehn Jahre macht ihr schon zusammen Musik? Das kann ich doch gar nicht glauben! Hamish nickt belustigt und meint: „Doch, doch… wir haben sehr früh angefangen. Als wir unsere ersten Songs geschrieben haben, waren wir zwischen 12 und 14 Jahre alt. Wir hatten aber nie Ambitionen, das mit der Musik auf einem professionellen Niveau zu betreiben. Die Band war vielmehr ein Grund, zusammen Zeit zu verbringen.” Nachdem sie ihre Schule, in deren Keller sich ihr Proberaum befand, verlassen hatten, zogen Arthur Beatrice nach London. Dort konzentrierten sie sich darauf, ihren eigenständigen Sound zu entwickeln. Der erste wirklich relevante Song, den sie geschrieben hätten, sei ihre Single „Midland”, sagt Orlando. 

Ein weiterer Track, der als Single ausgekoppelt wurde, ist „Grand Union”. „It’s so devastating when you feel you’re all above and you’re not in love”, lautet der Refrain. Im zugehörigen Video zieht die Band in einen wunderschönen Altbau, richtet sich schön ein, nur, um kurz darauf wieder die Zelte abzubrechen. Ist das symptomatisch für unsere Generation, sich nie mit etwas zufriedengeben zu können und immer nach mehr zu streben? „Das ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, das Video zu interpretieren”, antwortet Hamish, „In London ziehen die Menschen zwischen 20 und 30 dauernd um, weil der Wohnraum so teuer ist.” Orlando fügt hinzu: „Dieses Prinzip kann man auf viele Dinge anwenden, auf Orte, zum Beispiel. Wenn wir in Berlin oder in Paris sind, denkt man sich: Das ist alles so wundervoll. Zu Hause ist man immer von denselben Dingen umgeben und daran gewöhnt. Wenn mich jemand fragt, was man sich in London unbedingt ansehen soll, hätte ich wirklich Probleme, diese Frage zu beantworten. Berlin und Paris erscheinen viel interessanter.” „Oft resultiert Zufriedenheit auch aus Sicherheit”, klinkt sich Ella ein, „viele Universitätsabgänger in England finden keinen Job mehr. Das war in der Generation meiner Eltern anders – die haben sich mit 25 ihr Haus gekauft.”

Eine derartige Lebensplanung käme für die vier Mittzwanziger ohnehin nicht in Frage. Sie haben gerade ihre erste US-Tour hinter sich und konzentrieren sich erstmal vollends auf die Band. Einen Soundtrack würden sie gerne schreiben, erzählen sie mir und Orlando äußert den Wunsch, sich zukünftig mehr mit Filmen zu beschäftigen: „Kürzlich haben wir uns „Her” angesehen, dafür hätte ich gerne den Soundtrack gemacht.” „Ich mag es, wenn Bands den Soundtrack für einen ganzen Film schreiben, Flash Gordon von Queen war großartig und es klang gar nicht nach Queen”, meint Hamish. „Was? Das klang total nach Queen!”, neckt ihn Orlando. „Gar nicht, das war nur wegen Freddy Mercurys Stimme so.”

Man solle sich „Working Out” übrigens in ruhiger Atmosphäre und ohne große Ablenkung anhören, geben sie mir abschließend als Wunsch mit auf den Weg. Egal, ob an einem Strand in Hawaii oder im eigenen Wohnzimmer.

 

 

 

 

Karate Andi: der Boss vom Hinterhof

Er ist der selbsternannte Boss vom Hinterhof, sein bestes Stück ist angeblich so groß wie die ehemalige Sowjetunion und auf seinem Debütalbum werden die unterschiedlichsten weiblichen Wesen penetriert und diverse Substanzen konsumiert.

Karate_Andi_PressefotoBei der renommierten Freestyle-Session „Rap am Mittwoch“ wusste Karate Andi seine Battle-Gegner regelmäßig zu zerpflücken. Dort traf er auf seinen späteren Produzenten 7Inch, mit dem er das ganze letzte Jahr über an seinem Debütalbum feilte. Rausgekommen sind zwölf Tracks, die die Erlebniswelt von Karate Andi wiedergeben: Er begattet nicht nur Miss Germany im Edel-Puff, sondern liest auch mal Bukowski in der U-Bahn, wenn er beim Schwarzfahren erwischt wird. Mit wie viel Augenzwinkern das ganze zu verstehen ist, das weiß nur der Rapper selbst. Unser Versuch, Licht ins Dunkel zu bringen, ist kläglich gescheitert. Eines ist aber klar: Karate Andi ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

Hallo, Karate Andi, erzähl uns doch mal ein paar Basics über Dich.  
Ich bin Karate Andi, ich mache Straßenrap, ich hab ’ne Kopie von Mr. Schnabels Vokabelheft!

Pilsator Platin” heißt nichts und klingt nur gut, stimmt’s?
Nein, „Pilsator Platin“ heißt alles, klingt gut und ist eine leicht melancholisch angehauchte Politrapplatte.

Welche drei Worte beschreiben das Album am besten?
Dope, fresh und tight.

Es gibt ein paar ziemlich krasse Homestories von Dir im Netz. Sei ehrlich: Präparierst Du Deine Wohnung für solche Anlässe und machst sie extra dreckig?
Das ist gar nicht meine Wohnung! Das lief so ab wie beim Promidinner: Die haben mir dann ’ne Wohnung gestellt. In so ’nem Loch würde ich nie leben!

Die letzte Marteria-Platte ging auf #1 der deutschen Album-Charts, auch die letzten beiden Casper-Alben: Wäre das was für Dich, so irgendwann mal?
Keine Ahnung.

Das ginge dann eventuell auf die Kosten Deiner etwas härteren Gangart. Wirst Du dem Punchlinerap treu bleiben?
Frag mich das einfach in zehn Jahren nochmal.

Schon mal gezählt, wie oft das Wort  „Bitch” auf Deinem Album zu hören ist?
Nein, ich würde lieber wissen, wie oft die Worte „und” oder „ist” drin vorkommen.

Wie sieht Deine Traumfrau aus?
So oberflächlich bin ich nicht.

Was ist Deine Lieblings-Biersorte?
Alle!

Was war der beschissenste Job, den Du jemals gemacht hast?
Ich glaube der einzige Job, der beschissen ist, ist Kläranlagentaucher. Aber ich denke mal, der wird dann auch gut bezahlt dafür.

Feierst du alles an Neukölln? Hat doch bestimmt auch was Negatives, oder?
Es gibt überall Schlechtes und Gutes auf der Welt.

Deine drei All-time-favourite Alben?
Irgendeins von Murderjunkys, irgendeins von Truck Stop und irgend so ein Codein-Südstaaten-Scheißqualli-Album aus den 90ern.

Willst Du noch was loswerden?
Ja, mein Album Pilsator Platin! Verbreitet Liebe und Frieden auf der Welt und putzt euch die Zähne!

 

Songs entdecken und direkt abspielen – mit „Add to Spotify“ auf SoundHound

Ihr mögt SoundHound? Wir auch! Darum freuen wir uns umso mehr über die neue „Add to Spotify“ Funktion in der SoundHound iOS-App. Damit könnt Ihr das Lied, das Ihr gerade dank SoundHound entdeckt habt, direkt zu Euren Spotify Playlists hinzufügen. Verbindet einfach die SoundHound-App mit Eurem Spotify Profil und schon könnt Ihr mit nur einem Klick auf das Spotify Symbol Eure neuesten Song-Entdeckungen in Eure Spotify Playlists übernehmen, in voller Länge anhören und mit Freunden teilen. 

Die kostenlose SoundHound App gibt es für iOS, Android, Windows Phone und Blackberry 10 Geräte.

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SXSW, wir kommen!

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Austin wird Spotify-Grün – bereits zum dritten Mal in Folge sind wir auch beim diesjährigen SXSW wieder mit unserem Spotify Haus vor Ort. Und wie auch in den Jahren zuvor erwarten Euch wieder tolle Bands, ausgefallene Aktionen auf diesmal noch mehr Platz zum Relaxen und Feiern.

Vom 10. bis 14. März spielen wieder vielversprechende Newcomer im Spotify Haus, wie zum Beispiel G-Eazy, , Glass Animals, Tove Lo, Jungle, Betty Who, Phantogram – und viele mehr. Das komplette Line Up findet Ihr hier. Oder hört es Euch direkt in unserer SxSpotify 2014 Line Up Playlist an:

Wenn Ihr also auch in Austin beim SXSW Festival am Start seid, meldet Euch jetzt hier an und sichert Euch den Zutritt zum Spotify Haus. Folgt uns auf Twitter, Vine und Instagram für alle Updates zum SXSW und Neuigkeiten aus dem Spotify Haus.

Bis hoffentlich bald, auf dem SXSW!

 

BRIT Awards 2014: Das könnten die Gewinner sein

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Wenn am Mittwoch in London die BRIT Awards 2014 verliehen werden, könnte eine Band gleich mehrfach jubeln. Wir haben uns die UK Streaming-Daten der Nominierten angesehen und sie verraten bereits, dass Bastille ganz groß abräumen könnte. Gleich in vier Kategorien ist die Londoner Band nominiert, in mindestens drei davon sehen wir Bastille ganz vorne. Der Song „Pompeii“ konnte in den letzten 12 Monaten 100 Prozent mehr Streams verzeichnen als die Musik der Newcomer und Mit-Nominierten Disclosure – das deutet auf den Sieg in den Kategorien „British Breakthrough Act“ und „Best British Single“ hin. Da auch Bastilles Debütalbum „Bad Blood“ letztes Jahr von den Briten auf Spotify hoch und runter gehört wurde, steuert die Band somit geradewegs auf den Titel „Album of the Year“ zu.

Über den Preis „Best Female Solo Artist“ könnte sich morgen Abend Ellie Goulding freuen, die 112 Prozent mehr Streams als Jessie J verzeichnete. Bei den Männern ist Jake Bugg der heiße Anwärter auf den Preis für den „Best British Male Solo Artist“. Und nachdem Daft Punk bereits den Spotify Streaming Rekord 2013 mit „Get Lucky“ aufstellen konnten, sehen wir sie auch als absolute Favoriten, wenn es bei den BRIT Awards um die beste „International Group“ geht.

Ein Kopf an Kopf Rennen liefern sich P!nk und Katy Perry um den Award für „International Female Solo Artist“. Nur um 5 Prozent unterscheiden sich die erreichten Streams im letzten Jahr. Ähnlich spannend ist es in der Kategorie „International Male Solo Artist“, wo Eminem mit nur 38 Prozent mehr Streams knapp vor Drake liegt.

Wenn Ihr Euch selbst einen Eindruck verschaffen möchtet, wer die Preise verdient hat, hört hier in unsere BRIT Award Nominations: 2014 Playlist rein!

Die Liebeslieder einsamer Single-Herzen

Infographic_Lovesongs_eDarlingFür das erste Date, die erste Nacht oder den Jahrestag mit einem langjährigen Partner – Musik gibt es für jede Situation. Doch welche ist die richtige? Die Antwort darauf gibt Euch jetzt die Online-Partnervermittlung eDarling in einer Umfrage, die zusammen mit Spotify entwickelt wurde.

Über 600 eDarling Mitglieder nahmen an der Befragung teil und benannten ihre Top-Songs für jede Liebeslage. Einsame Singles würden demnach den ersten Kuss mit der neuen Flamme am liebsten von „Someone Like You“ von Adele begleitet haben. Für die erste gemeinsame Nacht darf es dann – ganz klischeehaft – gerne „The Power Of Love“ von Frankie Goes To Hollywood sein. Der Großteil der Befragten war sich zudem einig, dass die Ballade „Das Beste“ von Silbermond ihren Traummann bzw. die Traumfrau perfekt beschreibt.

Hört in der eDarling Playlist die Top Liebeslieder der deutschsprachigen Singles sowie viele herzerwärmende Songs!

Noch eine interessante Erkenntnis zum Schluss: Insgesamt gaben zwei Drittel der Befragten an, von Musik derart inspiriert zu werden, dass sie die Initiative in Sachen Liebe ergreifen.

Wollt auch Ihr Eurem Herzblatt Eure Liebe gestehen? Aber Euch fehlen die richtigen Worte? Kein Problem: Sagt es mit Musik! Unsere romantische Playlist zeigt Euch ein paar tolle Bespiele, wie Ihr „Ich liebe Dich“ sagen könnt.