BONAPARTE: „Alleine Kinder zu machen funktioniert ja auch nicht!”

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Der Frontmann von Bonaparte über Dreiecksbeziehungen, Selfies und die Generation Y.

Tobias Jundt, der Frontmann von Bonaparte denkt und spricht in Zitaten: „Ich kann tatsächlich mein Leben in Songzeilen erklären”, meint er in etwas scherzhaftem Tonfall. Seine Texte, die gerade in den „Anti Anti”-Anfangstagen der Band sehr parolenhaft waren, eigenen sich gut dafür. Er bringt die Dinge auf den Punkt, ohne seinem Publikum Raum für Interpretation und Identifikation zu nehmen. Eine Fähigkeit, die ihm von manchem Kritiker den Titel „Sprachrohr der Generation Y” eingebracht hat.

Fühlst Du Dich als Sprachrohr der Generation Y?

Ich weiß nicht, was diese Generation Y sein soll. Bezieht sich das auf die Chromosomen? [lacht]

Wesentliche Merkmale dieser Generation sind, dass sie auf Selbstverwirklichung pocht, sich mehr Freiräume schafft, verrückt nach Technik und sozialen Medien ist und Arbeit und Spaß verknüpfen möchte.

Damit habe ich kein Problem – Arbeit und Spaß zu verknüpfen ist mein Leben! Für die Berlin-Trilogie mag das, was Du aufgezählt hast, zutreffen, aber das Album mit dem Titel „Bonaparte” stellt die Frage: Was wird aus der Generation Y? Es muss doch irgendwann der Schrei nach mehr Mensch und weniger Technik kommen. Die Frage, die sich stellt, muss lauten: Wie schaffe ich einen Spagat zwischen Arbeit, Spaß und dem Leben als einfacher Mensch. Was ist denn am Ende des Tages das, was uns glücklich macht? Das sind doch sehr einfache Dinge. Die müssen reinpassen in dieses „Alles geben! Alles ist möglich! Viel Freiheit! Viel Technologie!”. Die Generation Mensch zählt, das erzähle ich auch in meinem Song „Into The Wild”. Als Künstler muss man Antworten geben und in die Zukunft sehen können.

Den Selife-Hype hast Du in „Me So Selfie” auch schön zusammengefasst.

Der Song wurde schon vor über einem Jahr aufgenommen, aber noch nicht veröffentlicht. Es handelt sich um eine spannende Entwicklung, die in anderen Bereichen schon viel früher stattgefunden hat, in der Musik ist das Selfie schon länger verbreitet als in der Fotografie: Der Mensch, der selbst musiziert, sich selbst aufnimmt, seine Musik selbst hochlädt – fertig.

Du warst zu dem Zeitpunkt, als der Song entstanden ist, in den USA. Viele Trends entstehen dort und schwappen dann nach Europa.

Das stimmt, allerdings weiß ich nicht, ob Bonaparte in New York, Los Angeles oder Austin so entstanden wäre. Deutschland bietet andere Räume, die Amerika nicht mehr hat. Berlin war 2005 für uns ein Spielfeld, 2015 wäre das nicht mehr das gleiche. Ich würde Bonaparte nicht mehr so machen, wie damals. Die USA sind sehr spannend, gerade als Musiker. Da wird nicht lange rumgefackelt. In Berlin kann man mal ein paar Monate lang in den Tag oder in die Nacht hinein leben und dann mal gucken, was passiert. In New York musst du abliefern, jeden Tag.

Wie hat sich Dein Tagesablauf in New York gestaltet?

Neben dem Aufnehmen habe ich Solokonzerte gespielt. Im ersten Monat nur für ein warmes Bier, nur mit einem Monitor und einem Mikrofon inmitten der Leute. Im zweiten Monat habe ich mich auf die Bühne „hochgespielt” und im dritten durfte ich meine Band dazuholen. Dann war es für mich aber gegessen, ich wollte gucken, wie schnell ich Gigs kriege.

„Cut the wire, be a bird” lautet eine Zeile in „Into The Wild”. Bist Du frei wie in Vogel?

Die Zeile ist eine Referenz an den Cohen-Song „Bird on the Wire”. Man soll sich Zeiträume freischaufeln, in denen man ein Vogel sein kann. In diesen Räumen entstehen total spannende Sache. Auch Bonaparte ist aus einem Vakuum heraus entstanden. Die aktuelle Platte, weil ich gesagt habe, ich gehe woanders hin und es geht niemanden was an, was ich dort mache. Dann habe ich eine Platte geschrieben, die sowohl Bonaparte als auch Tobias Jundt ist. Es funktioniert nicht mehr, dass ich mir eine Maske aufsetze, ein schwarzes Auge aufklatsche und das Gefühl habe, ich bin jetzt jemand anderes. Nach sieben Jahren auf Tour ist das nicht mehr möglich. Spagat heißt, dass ein Bein links und ein Bein rechts ist aber beide zum gleichen Mann gehören.

Kommen wir zu einem anderen Song, „Two Girls”: Wie ist das so, in zwei Mädchen gleichzeitig verliebt zu sein?

Ich spreche nicht über die Entstehungsgeschichten hinter meinen Songs. Manchmal stammen die auch aus einer anderen Zeit. Die sind nicht immer jetzt oder im letzten Jahr passiert. Jeder Song hat mit meinem Leben und mit mir als Person zu tun. Es gibt Fälle wo es so scheint, als wäre ich das lyrische Ich und in Wahrheit ist es jemand anderes. Die meisten Songs haben mehrere Arten, wie man sie lesen kann. Wenn man von einer Dreiecksbeziehung spricht, heißt das ja nicht unbedingt, dass ich die Gabelung von dem Y bin. Wie ich versuche mich da schon wieder rauszureden… herrlich!

Angelehnt an das Thema Dreiecksbeziehung: Glaubst Du an das Konzept von Monogamie oder ist das veraltet?

Ich glaube sehr daran! Mein billigster Joke, wenn es in Interviews um „Two Girls” geht, ist derzeit: Liebe ist wie Songwriting, man kann schon mal in der Gruppe Lieder schreiben, aber die sind meistens nicht so gut. Songwriting funktioniert besser alleine oder zu zweit. Die Hits schreibt man am besten zu zweit.

Tatsache?!

Neee… die schreibt man alleine. Aber ich wollte auf die Liebe zurückkommen. [lacht]  Alleine Kinder zu machen funktioniert ja auch nicht, das habe ich auf „L’Etat C’est Moi” schon abgehandelt. Mein Über-Ego-Song, in dem singe ich, dass ich mit mir selber Kinder mache. Ich glaube schon an die Monogamie und finde es toll, wenn Menschen das ein Leben lang schaffen ohne dass es ein Zwang ist, der von Religion oder Anstand diktiert wird. Wenn das aber nicht so ist, ist das auch keine Sünde. Das Leben passiert in Phasen. Die Ideologie, die ich jetzt vertrete, ist vielleicht in fünfzehn Jahren eine andere. Der Mensch, der jetzt zu mir passt, ist vielleicht in fünfzehn Jahren ein anderer. Natürlich versucht man bzw. auch ich, dass eine Beziehung für immer ist. If nothing lasts forever, say, can I be nothing? Das schöne in der Liebe ist, dass es in dem Moment für immer ist. Das für immer, das es gibt, ist zeitlich begrenzt. In meiner Band gibt es verschiedene Ausrichtungen, nicht nur hinsichtlich Lebensführung oder sexueller Natur, sondern auch das Konzept Familie betreffend. Ich gehe den relativ konservativen Weg, für mich macht der am meisten Sinn, wenn ich ehrlich bin.

Die Akteure auf der Bühne variieren bei Bonaparte von Konzert zu Konzert. Wie viele sind es bei der Office Session heute?

Drei. Wir konzentrieren uns auf die Musik und nichts drumrum, da es aufgenommen wird und man es eine Ewigkeit hören kann. Wenn wir Shows spielen, nehmen wir gerne auch mal andere Leute mit – Tänzer oder so. Das wurde allerdings auch weniger. Das, was die Leute „Zirkus” nennen, hat sich abgenutzt.

Die Aufnahmen zur Bonaparte Spotify Session könnt Ihr Euch direkt hier anhören, viel Spaß:

 

Metal hält Einzug in Spotify Browse

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Nach einem langen, harten Tag lehnt Ihr Euch am liebsten zu Hause zurück und entspannt mit gepflegtem Doom Metal? Okay, das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber für einen richtigen Metal Head die einzige Option. Ihr geht ohne Kopfhörer nicht aus dem Haus, nicht mal schnell in den Supermarkt um die Ecke? Wir verstehen das und offerieren Euch jetzt den perfekten Death Metal für Deinen nächsten Einkauf – oder wann und wo immer Ihr möchtet.

Mit unserer brandneuen Metal-Kategorie in Browse habt Ihr ab sofort für jede Situation die passenden harten Töne parat. Von Death Metal über Old School Heavy Metal bis hin zum Nu Metal ist alles dabei. Oder ist den Metal-Neulingen unter Euch einfach nach einem Metal Crash Kurs? Kein Problem! Einfach ganz laut aufdrehen und nicht vergessen: Metal forever.

 

 

‚Serendipity’ zeigt globale Song-Paare

Serendipity

Musik verbindet – und das sogar über alle Ländergrenzen hinweg. Auf der animierte Weltkarte ‚Serendipity’ seht Ihr jetzt sogar, wo auf dem Globus zwei Menschen gleichzeitig denselben Song hören. Sei es in Colorado Springs und Lima, Hamburg und Sheffield, oder Barcelona und London – die interaktiven Karte zeigt Euch, welcher Song gerade von zwei unterschiedlichen Fans – unabhängig ihrer Herkunft, Sprache, Zeitzone oder Hemisphäre – gehört wird. Mit nur einem Klick könnt Ihr den Track direkt abspielen.  

Zu verdanken haben wir diese Webseite unserem ersten Gast-Media Artist Kyle McDonald, der zwei Monate an Serendipity gefeilt hat. Von Anfang an hatte er hierbei eine klare Vision: „Wir sind über so viele Wege miteinander verbunden, aber manchmal vergessen wir das einfach oder es fällt uns gar nicht auf, vor allem, wenn wir nicht von Angesicht zu Angesicht mit unserem Gegenüber kommunizieren. Dabei verbinden uns zahlreiche flüchtige Alltagserlebnisse. Diese Beziehungen können wir mit neuen Tools jetzt herausfiltern und darstellen. Ich wollte sichtbar machen, wie oft wir den vermeintlich privaten Musikgenuss eigentlich mit anderen teilen.“

„Ich habe mal gehört, dass zu jeder Zeit rund eine halbe Million Menschen in Flugzeugen unterwegs sind – also befindet sich gerade sozusagen eine ganze Großstadt am Himmel“, fügt er hinzu. „Vielleicht visualisiert ‚Serendipity’ eine ähnliche Art eines endlosen, globalen Musikfestivals. Ich hoffe, dass Leute, die ‚Serendipity’ besuchen, sich daran erinnert fühlen, wie es ist, Musik mit Freunden zu hören. Außerdem soll es sie zum Nachdenken anregen, welche Kraft Musik besitzt, Menschen zu vereinen.”

Wie es aussieht, wenn Menschen rund um den Globus gemeinsam Musik hören, seht Ihr hier.

Ihr habt Lust darauf, bei Spotify Gast-Media Artist zu werden? Dann schaut mal bei unserer ‚Media Artist in Residence’-Seite vorbei.

 

 

 

Auf ein „Schripple” mit den Beatsteaks

BeatsteaksWas die Beatsteaks vor fast zwanzig Jahren im örtlichen Jugendclub auszeichnete, schaffen sie heute als Headliner der größten Festivals: Ihre authentische Live-Energie begeistert ein Publikum von der ersten bis in die letzten Reihe. Ganz ohne Skandale und Medienrummel wuchsen die Berliner kontinuierlich zu einer echten Rockinstitution. Dass sie in dieser beispiellosen Entwicklung immer auf Augenhöhe mit den Fans blieben, ist nur ein weiteres Indiz für das, was wir im Interview mit Gitarrist Peter und Schlagzeuger Thomas erleben: Die Beatsteaks gehören zu den sympathischsten Bands Deutschlands. 

Davon könnt Ihr Euch nicht nur im folgenden Interview überzeugen, sondern auch ganz persönlich am kommenden Montag, den 4. August. Von 18 bis 19 Uhr beantworten Euch die Berliner all Eure Fragen im exklusiven Live-Chat. Einfach hier klicken und mitmachen: http://open.soundrop.fm/s/beatsteaks

Ihr seid seit vielen Jahren erfolgreich im Musikgeschäft: Könnt Ihr Euch entspannt zurücklehnen, weil Ihr alles erreicht habt?

Peter: Im Gegenteil, man ist total verwundbar erstmal. „Alles erreicht” ist ein sehr dehnbarer Begriff.

Thomas: Je mehr man hat, desto mehr will man auch. [lacht]

Peter: Man kann ja nie genug kriegen. Wir machen uns nicht doll Gedanken darüber, was noch zu erreichen wäre oder nicht. Es ist ein Traum, dass man von der Musik die Miete bezahlen kann und das ist schon mehr, als man zu wünschen gehofft hat. Für uns ist nicht immer das Ziel: höher, weiter, schneller! Und was kommt nach der Wuhlheide? Das Olympiastadion? – Uns geht es eher darum wie lange wir unseren Film nach unseren eigenen Regeln weiterfahren dürfen. Wir wollen uns nicht verbiegen, das geht auch gar nicht richtig. Ich kriege auch immer noch einen leichten Würgereiz bevor ich auf die Bühne gehe. Bei uns dealt jeder mit seiner Nervosität und da ist noch nicht viel Abgebrühtheit zu spüren.

Ihr habt ein paar Handyclips mit dem Titel „Studiokoller” gepostet. War’s so schlimm im Studio?

Peter: Das war überzogen, dieses Mal hatten wir gar keinen, weil unser Studioaufenthalt nur zehn Tage dauerte. Da muss man sich schon doll anstrengen, um einen Koller zu kriegen in so kurzer Zeit. Aber Studiokoller hatten wir schon das eine oder andere Mal. 

Thomas: Wenn man sich längere Zeit in einem Aufnahmestudio befindet, treibt das manchmal komische Blüten. Abgeschottet von der Außenwelt stellt sich ein Realitätsverlust ein. Manche fangen an zu zappeln und bewegen sich komisch, andere reden nur noch Müll.

Eine Konzertkarte der Beatsteaks kostet 35 Euro. Ein moderater Preis im Gegensatz zu dem, was man für manch andere Band hinblättern muss.

Peter: Wir sind in der glücklichen Lage eine tourende Band zu sein, die überhaupt noch Einnahmen über Livekonzerte und Merchandising hat.  Wir rechnen nicht wirklich damit, dass jemand mit einem Koffer Geld vorbei kommt und sagt: „Das ist für die CDs, die ihr verkauft habt.”

Thomas: Viele Bands haben so exorbitante Shows, dass die in der Produktion sehr viel kosten. So ein Justin Timberlake muss schon ein bisschen mehr verlangen, um das wieder reinzubekommen. Geldgier würde ich nicht mal allen unterstellen.

Peter: Manchmal kann ich mich aber auch nicht dagegen wehren, dass da eine  „Verbrannte Erde”-Taktik gefahren wird – im Sinne von: „Wir kommen und nehmen mit, was geht.”

Thomas: Aber hat der nicht eine Bühne, die durch den ganzen Saal fährt?

Das wäre vielleicht eine Idee für Euer 20-jähriges Jubiläum nächstes Jahr?

Peter: Das müssen wir uns wirklich gut überlegen! Wir werden auch bestimmt irgendwas machen, wir wissen bloß noch nicht genau, was. Die besten Feiern sind die ungeplanten.

Thomas: Gute Musik ist die Grundlage für jede gute Party. Uns wird schon was einfallen. Vielleicht feiern wir an einer besonderen Örtlichkeit.

Peter: Vielleicht dürfen nur 20 Leute rein… Machen wir doch irgendwas, wo die Zahl drinsteckt: 20 Lieder, 20 Leute…

Thomas: … 20 Euro….

Thomas, Du als als einziger Nicht-Berliner der Beatsteaks: Was macht einen richtigen Berliner aus?

Thomas: Eine unwahrscheinliche Unfreundlichkeit, eine Berliner Schnauze, Servicewüste sowieso – man wird beim Bäcker schon angeschnauzt, obwohl man nur ein „Schripple” bestellen will. [Anmerkung der Redaktion: „Schrippe” ist berlinerisch für Brötchen, die Endung „-le” ist eine sprachlich Eigenheit, der nicht immer geliebten zugezogenen Schwaben in Berlin.]

Peter:  „Schripple” hast du gesagt? Hier geht’s schon los. Damit bist du identifiziet! Er ist ein bisschen schroff, der Berliner, auf jeden Fall. Aber nicht im Herzen, das ist nur die Schale.

Thomas: Das is ‘ne sehr große, sehr harte Schale und ein sehr weicher Kern!

Was sind Eure musikalischen Entdeckungen des Jahres 2014?

Thomas: Die österreichische Band Bilderbuch, die mit uns auf Tour gehen wird! Eine tolle Band!

Peter: Ich lebe musikalisch etwas in der Vergangenheit. Ich kriege nur mit, was die Musikbegeisterten bei uns in der Kapelle mir direkt auf dem Silbertablett präsentieren und sagen: „Höre dir das doch bitte mal an!”

Thomas: Manchmal entdeckt auch Peter Baumann etwas, auch, wenn er jetzt tiefstapelt.

Peter: Icke? Was habe ich denn als letztes entdeckt? Immer, wenn ich etwas vorgespielt habe, kanntet ihr es schon. Deshalb habe ich die Suche nach dem neuen heißen Scheiß irgendwann eingestellt.

Es stehen zwei Festivals an bei Euch: Rock’n’Heim und Highfield. Auf welche Acts freut Ihr Euch am meisten?

Peter: Ich habe das Line Up gelesen und fand es gar nicht sooo schlecht.

Thomas: Ist nicht Outkast irgendwo dabei? Darauf freue ich mich! Turbostaat spielen auch, das wird sicher ein schönes Wiedersehen!

Peter: Bela B?

Thomas: Béla Réthy?

Peter: Diese WM aber auch!

 

Hört hier direkt das neue Album der Beatsteaks:

 

 

 

 

 

Tiësto übernimmt für 24 Stunden die größte Spotify Playlist

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Am Samstag, den 2. August, wird DJ-Legende Tiësto ganz neue Wege gehen. Für 24 Stunden wird die großartige Dance Mega Mix Playlist komplett in Tiësto’s Händen liegen und er hat freie Hand, wenn er sie mit neuen, alten, heißen oder exklusivsten Tracks füllt.

Zwischen den Tracks werden sich Tiësto und einige namhafte Stars live zu Wort melden und Kommentare zum Sound geben. Alle Zuhörer, die einen Tweet mit #TiestoTakeover posten, haben die Chance zu den fünf glücklichen Gewinner zu zählen, denen Tiësto persönlich einen Track widmet. Weiter fünf Tweets werden On Air vom DJ persönlich vorgelesen.

Wir sind so aufgeregt (und sogar ein bisschen nervös). Denn auch Tiësto ist aufgeregt (und vielleicht auch ein bisschen nervös). Das ist absolutes Neuland für uns alle. Daher folgt  uns auf dieser Reise und seid am 2. August mit dabei!

Sind das Eure peinlichsten Songs?

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Ihr kennt das vielleicht: Songs, die eigentlich ziemlich peinlich sind zu hören, aber die man trotzdem mag. Einige von Euch erstellen sogar eigene „Guilty Pleasures“-Playlists, um genau zu sein gibt es weltweit mehr als 120.000 Playlists dazu. Wir haben mal nachgesehen was sich darin so befindet.

Die Top10 Charts werden angeführt von einem wahren Partykracher aus dem Jahr 1999: „Mambo Nr. 5“ von Lou Bega. Platz 2 stammt aus dem Jahr 1984: „Wake Me Up Before You Go Go“ von Wham!. Einen aktuellen Song finden wir auf Platz 10 und es ist kein geringer als „Call Me Maybe“ von Carly Rae Jepsen.

Na, ist der Ohrwurm schon da? Dann hört am besten direkt unsere Top10-Playlist:

 

Aber welche „Guilty Pleasures“ werden vor allem von Männern und welche von Frauen gestreamt? Hier gibt’s die Auflösung:

Bei Frauen ist die derzeit wohl angesagteste Boyband hoch im Kurs: One Direction mit „What Makes You Beautiful“. Aber auch Dauerbrenner wie „I Want It That Way“ von den Backstreet Boys und „Wannabe“ von den Spice Girls befinden sich auf den vorderen Plätzen wieder.

Hier gibt’s die Global Top5 der meistgestreamten Tracks von Frauen, für die sich viele davon schämen:

  1. What Makes You Beautiful – One Direction
  2. Call Me Maybe – Carly Rae Jepsen
  3. I Want It That Way – Backstreet Boys
  4. Wannabe – Spice Girls
  5. Wrecking Ball – Miley Cyrus

Auch bei den Männern ist Ohrwurm-Garant „Call Me Maybe“ angesagt. Die Backstreet Boys mit „I Want It That Way“ und der Rock-Klassiker „Don’t Stop Believin“ von Journey  folgen auf den Plätzen 2 und 3. Hier gibt’s die vollständige Global Top5:

  1. Call Me Maybe – Carly Rae Jepsen
  2. I Want It That Way – Backstreet Boys
  3. Don’t Stop Believin’ – Journey
  4. Toxic – Britney Spears
  5. Wannabe – Spice Girls

 Noch ein kleiner Tipp: Wenn Euch ein Song so richtig peinlich ist, Ihr aber nicht wiederstehen könnt auf „Play“ zu klicken, dann schaltet die „Private Session“ ein. Damit erfährt wirklich keiner Eurer Freunde, zu welchem Sound Ihr daheim auf dem Sofa tanzt.

Bestimmt den Klang Eurer Musik

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Ihr habt oft danach gefragt und da wir uns immer über Eure Anregungen freuen, haben wir ihn jetzt für Euch: Den Equalizer in der iOS App!

Im Equalizer findet Ihr 22 Audio-Voreinstellungen wie zum Beispiel „Electronic“, „Hip Hop“, „Akustik“, „Klassik“, „kleine Lautsprecher“ und „Lautstärke“. Zudem könnt Ihr manuell Eure eigenen Equalizer-Einstellungen innerhalb der App definieren, und so jedes Eurer Abspielgeräte an Eure Hörgewohnheiten anpassen.

Für die neue Funktion müsst Ihr nur die aktuellste Version der Spotify iOS App im App-Store herunterladen. Den Equalizer findet Ihr anschließend unter „Einstellungen / Wiedergabe“.

In den vergangenen Wochen haben wir unsere Mobile-Apps für iOS und Android aktualisiert. So gibt es seit Kurzem die Funktionen „Playlist sortieren“ und „Playlist filtern“, sowie die Suche im Offline Modus und das Sortieren von Songs in der Warteschleife. Und wer die Entdecken-Funktion sucht, findet sie jetzt innerhalb von „Browse“. 

Emotionen pur dank der richtigen Musik

OneRepublicKennt Ihr das, wenn man in bestimmten Situationen eine ganz besondere Musik braucht? Kein Wunder, Musik hat einen großen Einfluss auf unsere Gefühlswelt und verstärkt bestimmte Emotionen. Damit wir Euch genau sagen können, mit welcher Musik Ihr Eure Gefühle steuern könnt, haben wir zusammen mit Jacob Jolij, Professor für Kognitive Psychologie und Neurowissenschaften an der Universität Groningen, verschiedenste Songs genauer betrachtet.

Den absoluten Gute-Laune-Schub gibt es mit „Happy Songs“ wie „Birthday“ von Katy Perry. Der Song ist in der Tonart Dur gespielt und sorgt mit schnellem Tempo, starkem Rhythmus und positiven Texten für die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin. Derartige Titel motivieren zusätzlich Euren Bewegungsdrang. Genau das Gegenteil bewirken Songs mit langsamen Tempo und der Tonart Moll. In melancholischen Stunden sind sie der richtige Begleiter. Bestes Beispiel ist hier „Someting I Need“ von One Republic.

Für Optimismus sind Lieder mit positiven Texten, wie „Best Day of My Life“von American Authors, bestens geeignet. Wenn Ihr allerdings Eurem Ärger Luft machen müsst, dann hört direkt David Guettas „Bad“ – mit einem hohen Tempo und starken Beats in Moll sind Titel dieser Art perfekt dafür. Und wenn Euch doch mal Eure Ängste einholen, könnt Ihr sie am besten mit langsamen, entspannenden Liedern in Dur überwinden, die Euch zuversichtlich stimmen, wie zum Beispiel Coldplays „Magic“.

Ihr seht, wir haben eine wahre Achterbahn der Gefühle für Euch vorbereitet, die Ihr Euch hier auch direkt anhören könnt!

 

Passende Musik für jede Stimmung findet Ihr übrigens auch in Browse unter „Genres und Stimmungen“. Schaut doch gleich mal rein! 

 

Finale oho: Deutsche Spotify Nutzer feiern Finaleinzug der Nationalelf

Die ganze Welt staunte nicht schlecht, als Müller & Co im Halbfinale am Dienstag Brasilien mit einem atemberaubenden 7:1 einfach an die Wand spielten und damit nicht nur WM-Rekorde, sondern auch die Herzen tausender brasilianischer Fans brachen.

Für alle Unterstützer der deutschen Nationalelf bot der Einzug ins Finale natürlich allen Grund zum Feiern – und wie Ihr gefeiert habt!

Wie schon bei zwei vergangenen WM-Spielen haben wir auch bei diesem Halbfinale einen Blick auf das Nutzungsverhalten von Spotify Fans in Brasilien und Deutschland vor, während und nach dem Spiel geworfen. Wie zu erwarten war, nahm die Anzahl der Hörer in beiden Ländern mit Beginn des Spiels deutlich ab – ab diesem Zeitpunkt legten die meisten von Euch die Kopfhörer beiseite, um der Partie gebannt zu folgen. Wie die rote Linie in der Grafik verdeutlicht, stiegen mit Spielende die Hörerzahlen schlagartig wieder an – ganz Deutschland feierte den Finaleinzug, obwohl es schon Mitternacht war.

Währendessen trösteten sich die Brasilianer mit Musik über die Niederlage hinweg – wie an der gelben Linie zu erkennen ist, stieg auch hier die Spotify-Nutzung nach dem Spiel stark an. Jedoch hörten sie längst nicht so viel wie an den vorherigen Abenden.Germany vs. Brazil: A study in listening patterns
Die Grafik stellt das Hörverhalten der Spotify Nutzer in Deutschland und Brasilien vom Tag vor dem Halbfinale bis zum nächsten Morgen dar.

Wir zeigen viel Mitgefühl mit den Brasilianern – hier findet Ihr die passende Playlist:

Ed Sheeran bricht Streaming-Rekorde

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Mit seinem Song „I See Fire“ verzauberte Ed Sheeran Ende letzten Jahres bereits Millionen von Fans. Jetzt setzt der Brite noch einen drauf: Mit seinem neuen Album „X“ hat der Sänger nur eine Woche nach der Veröffentlichung am 23. Juni zwei Streaming-Rekorde auf Spotify gebrochen.

Mit rund 24 Millionen Streams in einer Woche ist „X“ das weltweit meistgestreamte Album in der Geschichte von Spotify. Damit verweist der Brite den amerikanischen Rapper Eminem auf Platz zwei, der mit seinem Album „The Marshall Mathers LP 2“ rund 23 Millionen Streams in 7 Tagen verzeichnen konnte.

Den zweiten Rekord stellt Ed Sheeran in Großbritannien auf. Hierläuft „X“ bei den Fans hoch und runter und ist mit mehr als 6,2 Millionen Streams in der ersten VÖ Woche das bislang meistgestreamte Album auf Spotify in Großbritannien. Bisherige Streaming-Rekordhalter waren Daft Punk, die im vergangenen Jahr mit ihrem Erfolgsalbum „Random Access Memories“ über 6,1 Millionen Streams in Großbritannien erzielten.

Wenn Ihr das Album noch nicht gehört habt, könnt Ihr das hier direkt nachholen: