Pharrell macht uns happy!

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Auch, wenn das Wetter derzeit alles andere als viel versprechend ist: Der Sommer kommt bestimmt und mit ihm tolle Musik, die glücklich macht. Wir haben uns auf die Suche nach den besten Gute-Laune-Songs begeben, weltweit tausende Playlists mit dem Titel „Happy” durchforstet und sind fündig geworden.

Naheliegend, dass Pharell Williams Hit „Happy” die Mehrheit dieser Listen und somit auch unser Ranking anführt. Er ist der König der Feelgood-Tracks, dicht gefolgt von der New Yorker Indie-Rock-Band American Authors und ihrer Hymne „Best Day Of My Life.” Bronze bekommt die hierzulande noch unbekannte Band Fitz and The Tantrums mit ihrem Ohrwurm „The Walker”, der alle Zutaten eines standesgemäßen Sommersongs vereint. Clean Bandit und ihre Nummer-1-Single „Rather Be” versprühen auf Platz vier Heiterkeit und Wohlbehagen.

Die Top 10 Songs zum Thema „Happy” sind:

  1. Happy  – Pharrell Williams
  2. Best Day Of My Life – American Authors
  3. The Walker – Fitz and The Tantrums
  4. Rather Be – Clean Bandit feat. Jess Glynn
  5. Digital Witness – St. Vincent
  6. Safe and Sound – Capital Cities
  7. Summer – Calvin Harris
  8. Sponge Won’t Soak – Wild Moccasins
  9. Come Home – Chappo
  10. Pompeii – Bastille

Diese und viele weitere glückliche Songs findet Ihr in unserer Playlist „Happy Songs”:

 

 

 

 

GusGus: Back to the 80s

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GusGus gelten als Veteranen der elektronischen Tanzmusik. 1995 in Reykjavik gegründet, veröffentlichte die Band auf verschiedenen Indie-Labels und mit wechselnder Besetzung acht Alben. Heute erscheint auf dem Kölner Elektro-Label Kompakt Album Nummer neun: „Mexico”. Die Isländer erwecken darauf die Achziger zu neuem Leben. Birgir „Biggi” Pórarinsson, der für den Sound der Band verantwortlich ist, verriet uns mehr über die neue Platte und stellte zwei Playlists mit seinen größten musikalischen Einflüssen zusammen.

Hi Biggi, was genau ist Deine Aufgabe in der Band GusGus?
Ich bin Produzent. Falls mal absolute Not am Mann ist, kann ich auch ein paar Vocals singen, aber normalerweise hämmere ich die Tasten meines Keyboards. Dieses ist entweder mit einem Modular Synthesizer oder mit Drum Samples verbunden. Gemeinsam mit meinen Freunden arrangieren wir aus dem „Gehämmere” dann Songs.

Wenn Euer neues Album „Mexico” eine Landschaft wäre, wie sähe diese aus?
Wie der Berg Esja, der sich über meiner Heimatstadt Reykjavik erhebt. Ich kann mich nicht an ihm sattsehen. Jedes Mal, wenn ich ihn anblicke, entdecke ich neue Details.

Euer letztes Album, „Arabian Horse”, wurde in einem kleinen Landhaus in einer isländischen Lavawüste aufgenommen. Wurde das für „Mexico” auch in Anspruch genommen?
Ja, einen Teil des Albums produzierten wir in diesem kleinen Ferienhaus im isländischen Hochland. Die Basis der Songs „Crossfade”, „Sustain” und „Another Life” entstand dort. Fertiggestellt wurden sie, wie alle anderen Nummern auch, in unserer wundervollen Heimatstadt Reykjavik. Zwei Tracks auf dem Album entstanden aus zehn Jahre alten Demos.

Was ist Dein Lieblingssong auf dem Album?
Das ist der Song „Sustain”. Ich bin sehr vom New Wave Sound der frühen 80er beeinflusst, das spiegelt sich in dieser Nummer wider. Sie klingt so, als hätte damals jemand vergessen, sie zu schreiben. Aber eigentlich sind alle Lieder auf dem Album meine Lieblingssongs. Mein einziges Ziel ist es, immer wieder mein nächstes Lieblingsalbum zu schreiben.

Nächstes Jahr feiert die Band ihr 20-jähriges Jubiläum. Hattet Ihr von Anfang an die Vision eines Projekts mit Geschichte und Tradition?
Wir hatten absolut keine Vision. Meine Kumpels und ich waren viel zu sehr damit beschäftigt unsere Musik weiter zu entwickeln und haben uns nicht mit der Frage beschäftigt, wo wir unsere Band in 20 Jahren sehen.

Was ist der beste Weg, um Jubiläen zu feiern?
Ein Negroni, oder vielleicht auch zwei davon.

In Eurem Pressetext steht, Euer neues Album sei „ein weiterer Schritt in die Zukunft hymnischen Pops.” Was ist die beste Pophymne aller Zeiten?
Uff…. das ist ganz schön schwer, es gibt viel zu viel großartiges Zeug da draußen. Jedes Jahrzehnt ist vollgepackt mit atemberaubend guter Musik, die auch heute noch Relevanz hat. Aber lass mich nachdenken: Eine Pophymne braucht auf jeden Fall eine gleichförmige Bass Drum, Percussion, die Laune macht, eine funky Bass Line, eingängie Synthies, einen homosexuellen Sänger und dumme Texte über Liebe. Das trifft alles auf „Lady of Ice” von Fancy zu.

Du hast mit „My Way to Early Influences” und „Early Influences” zwei tolle Playlisten kompiliert, die mit uns in die 80er Jahre zurückreisen.
Ich habe in den Tiefen Spotifys nach meinen frühen musikalischen Einflüssen gegraben und ihnen in meinen Playlists neues Leben eingehaucht.

Was ist Dein Lieblings-Geräusch?
Das Brummen meines ARP 2600 Synthesizers.

In Folge erklärt Biggi für normale Menschen völlig unverständliche Dinge von „Lin FM Eingängen” und „Ring Mods”. Jedes Geräusch motiviert ihn zu neuen Soundexperimenten. Einige tolle Resultate dieser Experimente gibt es auf dem neuen Album namens „Mexico” zu hören.

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Sagt „Hallo“ zu unserer neuen Web API

developer-spotify-cropWeb-Entwickler und Designer hergehört! Wir haben zusammen mit unseren Freunden von The Echo Nest an unserer Web API gefeilt und freuen uns, Euch heute das Ergebnis präsentieren zu dürfen: die brandneue Version unserer Spotify Web API!

Taufrisch und mit zahlreichen Musik- und Multimedia-Funktionen ausgestattet, könnt Ihr damit persönlichere Webseiten und musikalische Microsites gestalten. Über die Web API steht Euch nicht nur die „Music Intelligence“-Datenbank von The Echo Nest zur Verfügung, sondern auch verschiedene Spotify-Inhalte – von umfangreichen Details zu Songs, Alben und Künstlern über Plattencover bis hin zu allen Songs der Musikbibliothek und Playlist-Aktualisierungen. Ihr könnt alle diese Features einbinden, ohne dass die Nutzer Eure Website verlassen müssen.

Mit unserer neuen Web API wollen wir es Euch so einfach wie möglich machen, individuelle Musikerlebnisse im Internet zu erstellen. Probiert es doch gleich mal aus!

Alle Infos findet Ihr hier.

 

 

Samsung und Spotify Connect bringen Musik drahtlos in jeden Raum

Samsung Connect

Wir haben spannende Neuigkeiten für Euch: Zum ersten Mal wurde Spotify Connect jetzt in ein drahtloses Multiroom-Audiosystem integriert! Das heißt, dass Ihr ab sofort Eure Songs direkt über die Spotify-App auf die drahtlosen Lautsprecher der Samsung Wireless Audio Speaker-Reihe M7 und M5 streamen könnt. Egal, ob für die Party im Wohnzimmer oder das gemütliche Abendessen mit Freunden in der Küche – mit Spotify Connect und den drahtlosen Multiroom-Lautsprechern könnt Ihr Eure Musik in mehreren Räumen gleichzeitig streamen.

Die stylischen Samsung Multiroom Lautsprecher sehen aber nicht nur gut aus, sondern bringen Euch auch satten Sound! Ihr könnt sie entweder individuell nutzen oder via WiFi mit anderen Samsung Geräten wie Fernsehern, Soundbars, Home Entertainment Systemen und BluRay Playern verbinden. Mit Hilfe der integrierten NFC-Funktion koppelt Ihr das drahtlose Audiosystem ganz einfach an Euer Smartphone oder Euer Tablet und streamt damit Eure Favoriten direkt vom Mobilgerät auf die Boxen.

Weitere Informationen zu den neuen, drahtlosen Lautsprechern von Samsung findet Ihr hier .

Für die Nutzung von Spotify Connect benötigt Ihr einen Spotify Premium Account. Ihr habt noch keinen? Kein Problem! Testet hier Spotify Premium kostenlos für 30 Tage.

HUNDREDS: Soundtüftler aus Hamburg

SpotifyDie Hamburger Geschwister Eva und Philipp Milner lassen Privates lieber außen vor und stattdessen ihre Musik für sich sprechen: Hundreds bieten sphärische Arrangements, minimalistische Elektronik und große Popmomente. Mit ihrem neuen Album „Aftermath” im Gepäck haben uns Eva und Philipp Milner Anfang März einen Besuch im Berliner Office abgestattet und eine Spotify Session performt.

In ungewohntem Rahmen boten Hundreds eine hochkonzentrierte Show: Eva am Gesang, der studierte Jazz-Pianist Philipp an den Tasten und ein dritter Musiker als elektronische Unterstützung. „Es war wie eine Mischung aus Akustik-Show und richtigem Konzert”, sagte Eva sichtlich entspannt, als sie sich zu uns auf die Couch setzt. „Anfangs fühlte es sich ein bisschen ungewohnt an, ein Konzert bei Tageslicht und Zimmerlautstärke zu geben. Normalerweise wackelt die Bühne von den Bässen”, fügt ihr älterer Bruder Philipp hinzu und nimmt neben Eva Platz.

Gerade haben sie von dem Top 50 Charteinstieg ihres zweiten Albums „Aftermath” erfahren und freuen sich über diesen beachtlichen Erfolg für eine, wie sie selbst sagen, kleine Indie-Band. Vier ganze Jahre ließen sie sich Zeit, um einen Nachfolger zu ihrem vielbeachteten Debütalbum „Hundreds” zu veröffentlichen. „Bei uns ist das alles ein Prozess”, erklärt Eva die Tüftelei im Studio, „wir sind Musiker, Songwriter und Produzenten in einer Person – das ist ein sehr vielschichtiges Arbeiten.” Manchmal dauere es Monate bis zur Fertigstellung einer Nummer. Andere schaffen es erst gar nicht auf ein Album: „Manche Songs funktionieren einfach nicht. Wir brauchen die Bereitschaft, den Song immer und immer wieder hören zu können. Wenn er nach dem 20. Mal nervt, dann machen wir lieber ein neues Lied.”

SpotifyApropos Songwriting! Wir stellen eine Nerd-Frage, die uns schon schlaflose Nächte bereitet hat: Ist die Ähnlichkeit zwischen der Twin Peaks Titelmelodie und dem Intro des Songs „Circus” eigentlich eine bewusste Hommage oder reiner Zufall? Philipp lacht: „Das war tatsächlich keine Absicht! Jemand von unserem Label hat uns erstmals darauf aufmerksam gemacht. In meinem Alter kann man schlecht behaupten, Twin Peaks nicht zu kennen. Aber ich habe mir die Serie wirklich erst später angesehen und finde sie wirklich gut, spannend und gruselig.” Wir finden auch: Twin Peaks und Hundreds, das passt eigentlich.

Gegen Ende des Gesprächs wird es dann noch ein bisschen privater: Hundreds bezeichnen sich als „klassischer Familienbetrieb” und dieser geht über die Band hinaus: „Alle machen so ein bisschen mit”, erzählt Eva. „Wir haben in Philipps Wohnhaus aufgenommen, da ist auch seine Familie beteiligt. Auch meine kleine Familie hilft mal mit – das ist schon ein Projekt, das auf viele kleine Bereiche abstrahlt.” „Wir kriegen auch viel guten Zuspruch von unseren Eltern”, fügt Philipp hinzu. Er schmunzelt: „Allerdings haben wir auch erst relativ spät mit der Band begonnen. Wenn wir mit 17 gesagt hätten, dass wir Stars werden wollen, hätten sie vielleicht schon anders geguckt.”

Vermutlich sind Evas und Philipps Eltern sehr stolz, wenn sie sich die bezaubernde Office Session ihrer Kinder anhören. Wir freuen uns jedenfalls, so tolle Gäste gehabt zu haben.

 

 

 

„Spotify Loves Football“

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Wir lieben Musik! Und wir lieben Fußball! Deshalb freuen wir uns riesig auf die FIFA Weltmeisterschaft 2014 und möchten diese Freude mit Euch auf eine ganz besondere Art und Weise teilen: Mit der „Spotify Loves Football“-Microsite!

Hier dreht sich alles um die besondere Beziehung zwischen Musik und Fußball. Ob André Schürrle, Wayne Rooney oder David Luiz – zahlreiche Nationalspieler haben exklusive Playlists nur für Euch erstellt und zeigen Euch, wie sie sich musikalisch auf die WM 2014 vorbereiten. Aber auch prominente Fußballfans wie Marteria, Avicii und Jennifer López haben persönliche WM-Playlists vorbereitet, die sie zum Anfeuern ihrer Teams laut aufdrehen. Und wer neben den Sounds noch mehr über die Stars erfahren möchte, findet spannende Interviews mit Fußballerstars und Künstlern wie Shakira, Kasabian oder Ricky Martin.

Wie Ihr merkt, haben wir einiges für Euch am Start! Dazu gibt es noch weitere WM-Playlists – sei es zum Mitfiebern, zum Feiern oder zum vor Freude komplett ausrasten.

Beim „Playlist-Cup“ seid Ihr dann selbst gefordert. Ihr bestimmt, welche Lieder die 32 Teilnehmerländer jeweils am besten repräsentieren. Die daraus entstehenden Länder-Playlists treten in einem Wettbewerb gegeneinander an. Die Playlist mit der höchsten Follower-Anzahl gewinnt. Also: Folgen, folgen, folgen!

Wenn Ihr regelmäßig Updates und News erhalten wollt, dann folgt ganz einfach @SpotifyDE auf Twitter. Für heiße Diskussionen nutzt bitte den Hashtag #SpotifyLovesFootball.

Also, holt die Fußball-Trikots aus dem Schrank, dreht Eure Lieblingsmusik auf und geht mit uns den Weg bis hin zum WM-Finale!

Wir freuen uns auf eine tolle Zeit mit Euch!

 

Das ist dein Sommer voller Musik! Hol dir 3 Monate Spotify Premium für den Preis von einem.

Spotify Summer Jams

Sommer: Endlich ist er da.

Mit dem warmen Wetter kommt auch ein heißes Angebot für neue Abonnenten: 3 Monate Spotify Premium zum Preis von einem. Registriere dich unter spotify.com/summer für dieses begrenzte Angebot, das noch bis zum 15. Juni verfügbar ist.

Musik auf Abruf und ohne Werbung, on- oder offline, aber auf jeden Fall den ganzen Sommer lang. Ob im Garten oder am Strand, Spotify ist immer dabei, egal wohin es dich verschlägt. Hier hast du schon mal ein paar Sommer-Jams, um dich einzustimmen.

Was auch immer deine Pläne für diesen Sommer sind: Schließe dich den 10 Millionen Spotify-Abonnenten an und sichere dir dieses exklusive Angebot für 9,99 EUR für die nächsten drei Monate.

Entscheide dich jetzt und genieße deinen Sommer voller Musik! (Neue Abonnenten, registriert euch bis zum 15. Juni für dieses besondere Angebot.)

 

 

Hallo Brasilien – Willkommen bei Spotify!

Brasil

Wir freuen uns, dass Spotify ab heute auch in Brasilien verfügbar ist. Eure Freunde in Brasilien können ab sofort gemeinsam mit unseren weltweit mehr als 40 Millionen Nutzern viel gute Musik auf eine neue Art genießen.

Mit dem Start in Brasilien ist Spotify jetzt in 57 Märkten verfügbar! Es war noch nie so einfach, Musik mit Freunden in anderen Ländern zu teilen und neue Musik aus aller Welt zu entdecken.

Ihr habt Freunde in Brasilien? Sendet ihnen noch heute einen Song!

THE HEAD AND THE HEART: „Die Szene in Seattle ist ein sehr nahrhafter Boden für Musiker.”

The Head And The Heart Spotify Session BerlinIm Zuge ihrer letzten Europa-Tour haben uns die US-amerikanischen Folk-Rocker The Head And The Heart einen Besuch im Berliner Office abgestattet. Die Vorfreude auf das Sextett war groß, und die fünf Herren und die Dame aus Seattle wurden ihrem Ruf als exzellente Liveband absolut gerecht.Ganz besonders ragt der dreistimmige Gesang der Sänger Jonothan, Josiah und Charity heraus, der gepaart mit den eingängigen Harmonien und Melodien ein energetisches Gesamtkunstwerk ergibt. Bevor The Head And The Heart die bis zum letzten Quadratzentimeter mit Instrumenten vollgestellte Bühne betreten, setzen wir uns mit Jonathan Russel in eine ruhige Ecke, um über die Band zu plaudern.

Es ist nicht Euer erstes Mal in Deutschland. Welche Erfahrungswerte oder gar Klischees kommen Dir in den Sinn, wenn Du an das deutsche Publikum denkst?

Natürlich ist ein Klischee nie zu einhundert Prozent wahr, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das deutsche Publikum sehr zurückhaltend ist. Das ist ein großer Unterschied zu den USA, wo Menschen zu unserer Musik abgehen, auch wenn sie uns nicht kennen. Wir haben live sehr viel Energie und wenn diese nicht erwidert wird, dann ergibt das einen fühlbaren Kontrast. Wenn sich die Menschen im Publikum zu Deiner Musik bewegen, bekommst Du als Musiker die Gewissheit, etwas richtig zu machen. Ist das nicht der Fall – wie in Deutschland – dann wird man unsicher und fragt sich: „Mögen die unsere Musik überhaupt?” Aber nach der Show kommen dann Leute auf uns zu, sagen, dass ihnen das Konzert gefallen hat und sind sehr wohlwollend. Das ist einfach ein kultureller Unterschied.

Die Anfänge von The Head And The Heart sind in einer Bar in Seattle zu verorten, wo Ihr bei Open-Mic-Veranstaltungen aufgetreten seid. Was war das für eine Zeit?

Damals waren wir noch keine vollständige Band – nur Josiah, der andere Sänger von The Head And The Heart, Painist Kenny und ich. In jeder freien Minute haben wir uns im Proberaum verschanzt, sind dann an die Arbeit gegangen und haben uns nachts bei Open-Mic-Sessions getroffen. Wir haben bemerkt, dass wir einen Ticken mehr Applaus bekommen als die anderen Künstler und dass unsere Songs und die Art, wie wir spielten, beim Publikum größeren Anklang fand. Das hat uns in unserem Selbstbewusstsein bestärkt. Die Szene in Seattle ist ein sehr nahrhafter Boden für Musiker. Vielleicht wären wir in New York, Nashville oder Chicago nie so weit gekommen, wer weiß.

Jonathan Russel, The Head And The HeartSeattle ist für Musiker ein mystischer Ort, immerhin wurde die Grunge-Bewegung dort gestartet. Dennoch kommen die wenigsten USA-Reisenden dort hin…

Seattle ist buchstäblich das genaue Gegenteil von Florida, dem Bundesstaat, in dem ich aufgewachsen bin. Ich war davor noch nie an der Westküste, deshalb fühlte sich die Stadt anfangs sehr surreal an, beinahe wie ein komplett anderes Land. Ich kam im Februar an, es regnete durchgehend und war um halb fünf Uhr abends schon dunkel. Ich fühlte mich miserabel, deprimiert und war komplett pleite. Solche Situationen können für Musiker sehr inspirierend sein. Ich habe viel Wein getrunken, bin nachts mit Kopfhörern durch die Straßen gezogen und habe Songs geschrieben.

Muss hart gewesen sein, von Florida ins verregnete Seattle zu ziehen.

Ja, aber nicht nur wegen des Wetters, es gibt auch Unterschiede in der Mentalität der Menschen. Ich war ein kleiner Junge vom Land und sehr naiv. In Virginia wird man von jedermann auf der Straße gegrüßt, in Seattle ist das anders: Es dauert hier eine Zeit, bis sich die Menschen öffnen und man mit ihnen ins Gespräch kommen kann. Als Musiker hat man es da ein bisschen leichter, man ist schnell Teil einer Community.

Seit der Veröffentlichung Eures Debütalbums in 2011 habt Ihr Euch eine große Fangemeinde erarbeitet. Das spiegelt sich auch in den Streams auf Spotify wider: „Lost In My Mind” wurde bereits über 8 Millionen Mal gestreamt.

Was, echt? Das wusste ich gar nicht! Ich nehme an, das ist ein gutes Zeichen. Ich bin kein Technologie getriebener Mensch und beschäftige mich nicht mit solchen Dingen. Aber ich weiß, dass viele Menschen Streamingdienste nutzen um neue Musik zu entdecken.

Wo entdeckst Du neue Musik?

Meistens durch Mundpropaganda, obwohl ich zugeben muss, dass mich neue Bands eigentlich nicht interessieren und deshalb viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Es gab so viele großartige Künstler vor unserer Zeit, ich stehe total auf alten Jazz. Ein guter Weg, sich mit Jazz zu befassen, ist Bücher zu lesen. Ich habe in der Biografie über Miles Davis mehr über John Coltrane und Charles Mingus erfahren und angefangen, mich mit diesen Musikern zu beschäftigen.

Ich konnte vorhin einen Blick auf Eure Setliste erhaschen. Ihr beginnt die Office Session heute mit „Another Story”. Was ist die Geschichte hinter diesem Song?

Dieser Song ist einer, der mir besonders wichtig ist. Die Entstehungsgeschichte ist sehr traurig: Es geht um einen Amoklauf in einer Grundschule in New Haven, Connecticut.Die öffentlichen Radiostationen haben nach dem Massaker wochenlang darüber berichtet und viele Interviews mit Eltern gesendet. Zwischendurch musste ich einfach das Radio ausschalten, weil es mich so mitgenommen hat. Ich wollte etwas tun, einen hilfreichen Beitrag leisten, also begann ich diesen Song zu schreiben. Nachdem „Another Story” veröffentlicht war, haben wir einige E-Mails von Eltern erhalten, die ihre Kinder verloren hatten. Es war ein sehr ernüchterndes Gefühl, das schwer in Worte zu fassen ist. Man konnte ihre Stimmen förmlich durch ihre E-Mails hören. Fast hätte ich den Song nicht fertig gemacht, weil ich daran zweifelte, ob ich überhaupt ein Recht dazu hatte.

Danke für das Gespräch, Jonathan, wir freuen uns schon sehr auf Eure Office Session!

 

 

Wichtige Information für unsere Nutzer

Heute wurde uns ein unbefugter Zugriff auf unsere Systeme bekannt. Informationssicherheit und Datenschutz sind Spotify äußerst wichtig – aus diesem Grund möchten wir Euch darüber informieren, welche Maßnahmen wir gegenwärtig ergreifen. Nachdem wir das Problem erkannt haben, wurde umgehend eine Untersuchung der Sachlage eingeleitet.

Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass bisher lediglich ein Spotify Nutzerkonto von dem unberechtigten Zugriff betroffen ist. Hierbei wurden jedoch weder das Passwort noch Finanz- oder Zahlungsinformationen ausgelesen. Wir haben den betroffenden Nutzer umgehend informiert. Abgesehen von diesem Einzelfall, gibt es aktuell keine Anzeichen für ein erhöhtes Risiko für unsere Nutzer.

Wir nehmen den Vorfall sehr ernst und werden daher in den kommenden Tagen weitere Tests durchführen. Unter anderem werden wir einige von Euch bitten, ihren Nutzernamen und Passwort für einen erneuten Spotify Log-in einzugeben.

Zudem empfehlen wir allen Nutzern der Spotify Android App ein Upgrade auf die neueste Version der Spotify-App durchzuführen. Folgt dazu einfach den Anweisungen, sobald Ihr von Spotify automatisch zu einem Upgrade aufgefordert werdet. Alternativ könnt Ihr Euch die aktuellste Android App im Google Play oder Amazon Appstore herunterladen. Wir empfehlen Euch, den Download nur auf einer der genannten Webseiten durchzuführen. Nutzer von iOS und Windows Phone Geräten müssen aktuell keine Maßnahmen ergreifen.

Nachdem Eure Android App aktualisiert ist, müssen alle Playlists, die Ihr zuvor im Offline-Modus gespeichert hattet, erneut offline verfügbar gemacht und deshalb neu synchronisiert werden. Wir entschuldigen uns für diese oder etwaige Unannehmlichkeiten. Gleichzeitig hoffen wir auf Euer Verständnis, dass es sich hierbei um Vorsichtsmaßnahmen handelt, die notwendig sind, um Euren Schutz zu gewährleisten und die Qualität unseres Services zu sichern.

Die eingeleiteten Sicherheitsmaßnahmen dienen dazu, unser Sicherheitssystem zu stärken und Euch sowie Eure Daten weiterhin zu schützen. Zudem werden wir in den nächsten Tagen weitere Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit unserer Nutzer zu erhöhen.

Weitere Informationen findet Ihr hier.

Oskar Stål, CTO, Spotify