Unser Interview mit Emily Eavis

„ALLES WAS HIER GESCHIEHT, BERÜHRT UNS, WEIL ES UNSER ZUHAUSE IST“

Nahezu jährlich pilgern weit über hunderttausend Musik-Fans zur Worthy Farm in der englischen Grafschaft Somerset. Seit der Farmer Michael Eavis 1970 das legendäre Glastonbury Festival ins Leben gerufen hat, ist es zu einer der größten Open-Air-Events der Welt geworden.

Michaels Tochter Emily Eavis, die Erbin des Festivals, weiß genau, welcher Moment ihr in jedem Sommer der liebste ist. „Wenn die Tore aufgehen“, lacht sie. „Das ist wirklich der beste Augenblick. Einfach all die Leute zu sehen, ihre Begeisterung und zu wissen, dass der ganze Spaß jetzt los geht …”

In diesem Sommer bleiben die Tore zwar geschlossen, da die Worthy Farm ihre Äcker 2012 turnusgemäß brach liegen lässt, damit sich der Boden erholen kann. Trotzdem geht es auf dem Gelände auch jetzt so geschäftig zu wie in einem Bienenstock. Ein Drehteam des chinesischen Staatsfernsehens ist da, um eine der britischsten aller britischen Traditionen zu dokumentieren. Und zur Vision des Regisseurs Danny Boyle für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele gehört auch ein „Glasto Mosh Pit” vor der Kulisse des nahegelegenen, mythischen Hügels Glastonbury Tor.

Derzeit sind überall Arbeitsteams dabei, zu bohren und zu hämmern, tausend verschiedene Dinge hoch zu wuchten und an tausend anderen Dingen fest zu machen – damit Glastonbury im Juni 2013 wieder voll durchstarten kann. Auf der anderen Seite des Felds, auf dem Emily sich mit Spotify unterhält, ragt das Skelett der Pyramid-Bühne in den Himmel – und wartet darauf, dass sich die Tore in 12 Monaten wieder öffnen.

Die Auszeit in diesem Jahr sieht nicht gerade nach Freizeit aus.
Nein! Gerade jetzt sind unsere Agenten dabei, die großen Auftritte zu planen – die dürften schon bald feststehen. Gestern hat ein ganz großer Star, hinter dem wir schon seit ewigen Zeiten her sind, Kontakt mit uns aufgenommen. Wir versuchen jetzt, einen Deal mit ihm auszuhandeln und ihm zu erklären, warum wir keine Millionen-Pfund-Gage bieten können. Aber wir wollen wirklich, dass es klappt. Ich denke, dieses Jahr werden wir ein bisschen früher mit der Vorbereitung fertig. Es geht zwar nur um drei Tage, aber nach einem Jahr Pause hat man natürlich eine doppelt so große Auswahl!

Und jetzt werdet Ihr auch noch von den Olympischen Spielen umarmt.
Das macht uns natürlich unglaublich stolz – ganz, ganz echt. Die Tatsache, dass Danny Boyle das Festival zum Teil dieser riesigen Feier machen will, die ganz Großbritannien repräsentiert. Ich denke, damit ist Glastonbury jetzt als typisch britisch anerkannt.

Bedeutet das auch, dass das Land sich geändert hat, wenn Ihr Teil des Selbstbilds der Nation seid?
Yeah, hoffentlich sind die Menschen heute offener. Und der Spirit, den unsere Besucher zeigen, hat etwas sehr Britisches. Wir haben ein paar richtig harte Jahre hinter uns. Und mit hart meine ich richtig hart. Viele Leute sind einfach gegangen, aber geblieben sind die Leute, die fest mit uns verbunden und entschlossen sind, hier eine gute Zeit zu erleben. Das zu sehen, ist einfach großartig. Das ist „very british“. Ich bin nicht sicher, ob das auch anderswo so funktioniert hätte.

Besuchst Du andere Festivals, um Dich inspirieren zu lassen?
Ja, und ich hoffe, dass ich dieses Jahr für einige die Zeit finde. In jedem Fall will ich zum Camp Bestival und zum Port Eliot und hoffentlich schaffe ich es auch zum Sziget in Budapest. Vor ein paar Jahren habe ich 12 meiner Nichten und Neffen nach Reading mitgenommen. Das war ich ihnen als gute Tante schuldig und es war fantastisch. Aber leider habe ich normalerweise keine Chance, viele Festivals zu besuchen. Bis wir hier aufgeräumt haben, ist es meist September – und dann freut man sich wirklich auf ein bisschen Ruhe!

Ich denke, was Glastonbury am nächsten kommt, ist der Notting Hill Carnival. Ein bisschen wild, aber wirklich bunt und vielfältig – mit Sounds und Leben und Musik aus der ganzen Welt. Auch bei uns gibt’s diese Karneval-Atmosphäre, weil es bei uns die ganze Nacht durch geht und weil die Gäste direkt auf dem Veranstaltungsgelände campen. Keine Ahnung, bei wie vielen Festivals das heute noch möglich ist. In Glastonbury sind wir jedenfalls immer alle zusammen und das verleiht dem Ganzen eine besondere Energie.

Gibt’s ein Geheimnis, wie man einen Headliner bucht?
Naja, am besten sind die Bands, die dadurch selbst ein bisschen aufgewertet werden. Als wir die White Stripes aufs Plakat gesetzt haben, hieß es „Was? Die sind Headliner?“ Aber es war klasse, weil sie ihre Rolle wirklich ausgefüllt haben.

Wen habt Ihr zurzeit auf dem Radar?
Auf alle Fälle M. Ward – und Bon Iver tauchen auch wieder auf. Ich mag das, was die machen, und sie waren ja auch Headliner bei The Park. Also, wir werden auf jeden Fall versuchen, sie für einen Auftritt zu gewinnen. Alle paar Monate stellen wir eine Playlist mit den Highlights auf, die wir gerade hören.
Dafür nutzen wir Spotify sehr stark – mein Mann Nick zum Beispiel, weil er sich so wahnsinnig viel anhören muss! Es ist eine tolle Art, neue und bekannte Stücke zu hören. Ich habe damit etwas spät angefangen, weil ich eben so bin wie ich bin, aber Nick war wirklich ganz, ganz früh mit dabei. Wir haben nur diesen einen Account für unser Haus und Leute schicken uns Links zu ihrer Musik. Das ist großartig. Ich bin ein bisschen wählerisch mit Dingen, die ich auf meinem Laptop speichere, weil ich mich nicht darin verlieren will. Aber mit Spotify kann ich mich in Gebiete vorwagen, in die ich mich sonst nicht unbedingt hineintrauen würde – und entdecke dann Musik, die außerhalb meiner eigenen Welt liegt.

Kürzlich hat Dein Vater Michael gesagt, wie gern er Adele für nächstes Jahr engagieren würde. Wie steht’s damit?
Tja, sie hat auf der Park-Bühne vor ein paar Jahren mal um 10 Uhr morgens gespielt und das wird ihr ganz sicher nie mehr passieren! Obendrein war es ein ziemlich verregnetes Jahr, aber das war’s hoffentlich nicht, was sie heute an Festivals abschreckt. Ich denke, sie wird tun, was sie für richtig hält und das muss man akzeptieren. Es wäre großartig, wenn sie hier spielen würde, aber offenbar hat sie sich schon entschieden. Ehrlich gesagt: Es gibt nicht so viele Girls und wir müssen uns anstrengen, die richtige Balance hinzukriegen.

Glastonbury hält die Hand ausgestreckt?
Ja. Es wäre ganz fantastisch, sie auf dem Weg zur Pyramid-Bühne zu sehen. Aber wer weiß? Es heißt zwar, dass sie nicht gern vor großen Menschenmengen spielt, aber wenn sie bei der Grammy-Verleihung auftritt, könnte sie’s auch hier tun!

Wen würden sie gerne engagieren, der noch nie hier aufgetreten ist?
Ganz klar Prince und die Stones, die natürlich beide absolut fantastisch wären. Über Prince wurde letztes Jahr viel geredet, aber um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob es je dazu kommt. Das gleich gilt für die Stones. Es ist eben schwierig für uns, Leute unterzubringen, die an ihr eigenes Ding gewöhnt sind. Andererseits war’s für Bruce Springsteen und Paul McCartney ok! Wir kriegen alles hin, die Band muss nur wollen. Natürlich zahlen wir viel weniger als andere, aber dafür bieten wir andere Dinge!

Kürzlich ist die Gerüchteküche übergekocht, weil die Stones angeblich nächstes Jahr in Glastonbury ihr Abschiedskonzert geben wollen.
Die Stones nach Glastonbury zu holen, haben wir uns immer gewünscht. Es gibt dazu derzeit wirklich nicht Neues, aber wenn, dann müsste es ja bald geschehen. Ich hoffe, die Band ist dazu bereit.

Wenn sie es nächstes Jahr nicht ist, dann ist sie es nie mehr.
Das ist wahr. Sie müssen einfach kommen. Ich meine: Wir können ihnen nur unseren mickrigen, kleinen Geldumschlag bieten, aber ich bin sicher, das macht ihnen nichts aus. Dafür würden wir uns richtig gut um sie kümmern.

Könnten die Stones nicht im Farmhaus wohnen?
Nein, das geht nicht! Der einzige, den wir je hier im Haus hatten, war David Bowie. Das war 1971. Seitdem hat sich eine Menge verändert. In den 80er Jahren, als ich ein Kind war, spielten Van Morrison und Elvis Costello hier. Das waren für lange Zeit die berühmtesten Acts, die wir hatten. Eine Zeitlang war ich dann total begeistert von den Hothouse Flowers. Hier in der Sonne zu sitzen und sie praktisch vor der eigenen Haustür spielen zu hören – das war für mich das Allergrößte. Die Shakespeare’s Sister markierten dann einen Wendepunkt: Sie waren zu einer Zeit hier, in der die Leute Glastonbury noch immer als wüst und abgedreht angesehen haben.

Haben Deine Schulfreunde verstanden, was hier abgeht?
Nein. Sie wussten, dass hier immer schräge Vögel wie Hawkwind gespielt haben. Und plötzlich spielten Shakespeare’s Sister. „Stay“ war gerade ziemlich in, ich muss damals 10 oder 11 gewesen sein. Meine Schulfreunde haben sich gefragt, wie wir diese unglaublich erfolgreiche Band dazu überreden konnten, auf einem Festival zu spielen, von dem bisher nur ihre Hippie-Eltern etwas gehört hatten. Dann kamen die Happy Mondays, das waren die Ersten, für die ich mich selbst interessiert habe. Lou Reed fand ich auch spannend. Und Blind Melon! Ich erinnere mich noch, dass ich es kaum abwarten konnte, endlich aus der Schule nach Hause zu kommen. Ich bin am Freitag wie eine Verrückte nach Hause gerannt, um sie nicht zu verpassen. Mit Blind Melon hat für mich alles angefangen.

Hast Du aus dieser Zeit irgendwelche Lieblingsgerüchte über Glastonbury?
Lustig fand ich zum Beispiel, dass Glastonbury angeblich eine Art Drogenhölle sei. Es hieß, die Drogen würden härter, je weiter man aufs Gelände kommt. Und wenn man es erst einmal bis zur Hauptbühne geschafft habe, bekäme man alles, was man wolle. Ja, die Kids in der Schule haben schon ziemlich übertrieben!

Das hört sich alles so einfach an, aber es muss doch auch schwierige Jahre gegeben haben?
Natürlich. 2007 war ein sehr schwieriges Jahr für uns. Es kamen eine ganze Menge Leute, die nur hier waren, um gesehen zu werden – aber eigentlich hatten sie überhaupt keine Lust auf das Festival. Die standen dann vor der Pyramid-Bühne rum und beschwerten sich in einer Tour: „Hey, was ist denn jetzt mit der Glastonbury-Magie? Uns gefällt’s hier nicht, außerdem regnet‘s und der Sound ist mies!“

Ihr hattet also Schwierigkeiten mit der Technik?
Ja, und ein paar Bands, die sich wirklich auf ihren Auftritt gefreut hatten, kamen her und stellten fest, dass das Wetter schlecht und der Boden matschig war. Das hat ihnen nicht gefallen. Damals waren einige der erfolgreichsten Bands des Jahres hier, also haben die Leute ziemlich genau hingehört, als die sich beschwerten. Zusammen mit den Typen vor der Pyramid-Bühne, von denen ich gerade schon erzählt habe, entwickelte das Ganze eine Art Eigendynamik: Das Glastonbury galt plötzlich nicht mehr als sehr gut, sondern als sehr schlecht. Es wurde eine Menge Gift verspritzt. Das ist eben leider so: Wenn Leute die Möglichkeit haben, etwas schlecht zu reden, dann tun sie’s auch.

Hatte das Auswirkungen auf das Folgejahr?
Das kann man wohl sagen. Wir haben am ersten Tag 80.000 Tickets verkauft – danach so gut wie keine mehr. Die Zeit war wirklich nicht leicht. Michael hat damals ziemlich viel abgenommen und schlief auch nicht besonders gut, weil er sich Sorgen um den Ticketverkauf machte. Wir haben praktisch jeden, den wir kannten, um Hilfe gebeten – schließlich mussten wir ja Tickets verkaufen, um keine Schulden zu machen. Und dann haben wir Jay-Z gebucht.

Das war Deine Entscheidung?
Ja, war es. Ich fand Jay-Z erstens super und war zweitens der Meinung, dass wir nicht noch eine Indie-Band buchen sollten. Für den Freitag hatten wir die Kings Of Leon, also wollten wir am Samstag etwas völlig anderes anbieten. Da haben wir uns für Jay-Z entschieden.

Und alle dachten, dass die Leute vom Glastonbury jetzt übergeschnappt sind.
Ganz genau. Das war unser letzter Strohhalm, und viele Leute hielten uns für total verrückt. Der Gedanke gefiel manchen, weil es bedeutet hätte, dass wir am Ende sind.

Und jetzt spielt Jay-Z beim Hackney Weekender der BBC.
Ja, ist das nicht toll? Ich finde es klasse, dass Jay-Z völlig ohne Kontroversen bei Events im ganzen Land auftreten kann. Das belegt, dass er nicht nur ein wunderbarer Performer ist, sondern auch ein wichtiger Botschafter des Hip-Hop. Er hat gezeigt, dass Musik in der Lage ist, Grenzen zu überschreiten und viele verschiedene Zuhörer gleichermaßen anzusprechen.

Hast Du mal für einen Moment gedacht „Oh Gott, ich hab das Glastonbury Festival gekillt“?
Definitiv. Wir haben befürchtet, dass das unser letztes Jahr sein könnte. Das hätte auch nichts mit Jay-Z zu tun gehabt, denn die Entscheidung, ihn nach Glastonbury zu holen, fiel ja erst relativ spät. Es lag auch nicht nur an den nörgelnden Bands, obwohl diese Diskussion zu einer sehr ungünstigen Zeit aufkam. Ich glaube, es war eine Kombination vieler verschiedener Dinge: Die Leute waren einfach genervt vom Glastonbury.

Und Noel Gallagher hat auch nicht unbedingt geholfen, als er sagte, dass Hip-Hop auf dem Glastonbury nichts zu suchen hat…
Naja, er hat das Ganze schon ziemlich angeheizt. Aber letztlich hat er uns geholfen, weil Noel eben polarisiert. Als er das sagte, entstanden zwei Lager – wir und die anderen. Und als Jay-Z schließlich auf die Bühne kam, war das ein unglaublicher Moment: Das ganze Tal war eins; alle standen zusammen und man konnte förmlich spüren, dass hier etwas Neues entsteht. Alles fühlte sich plötzlich wieder frisch und aufregend an.

Hat Dich mal ein Künstler überrascht, weil er ein Zelt haben wollte?
Ehrlich gesagt: So ziemlich alle hatten Zelte. Eigentlich gibt es kaum jemanden, der keins hatte.

Sogar Beyoncé?
Ja, ich glaube, sie und Jay-Z hatten ein Zelt zusammen. Ich weiß es nicht mehr genau, weil ich damals gerade ein Kind bekommen habe. Vielleicht hatten die beiden ja kein normales Zelt, sondern eins mit vier Zimmern!

Welche Änderungen sind für 2013 geplant?
So ein Jahr Pause ist immer eine gute Gelegenheit, die Situation mit etwas Abstand zu betrachten. Es wird ein paar kleinere Änderungen geben, aber die gibt es in jedem Jahr. 2011 kamen beispielsweise Campo Pequeno und die futuristischen Tunnel dazu – diese kleinen Dinge werden wir fürs nächste Jahr ausbauen. Die unterirdische Pianobar beispielsweise wird es auch 2013 definitiv wieder geben. Das ist eine der Locations, die die Leute immer suchen und die keiner finden kann!

Letzte Frage: Gibt es etwas, was die Leute an Glastonbury nicht verstehen?
Dass Glastonbury das größte und bekannteste Festival ist, heißt noch lange nicht, dass wir unempfindlich sind. Hinter Glastonbury stehen Menschen – das sind wir. Ich will damit nicht sagen, dass wir Mitleid erwarten. Uns geht’s gut. Aber es ist falsch, zu glauben, das wir uns für die Größten halten. Alles, was hier geschieht, berührt uns innerlich sehr – weil Glastonbury unser Zuhause ist, nicht irgendein gemietetes Feld. Dieser Ort hat für uns eine persönliche Geschichte und er liegt uns wirklich am Herzen. Wenn also jemand sagt, dass es ihm hier nicht gefällt, dann macht uns das sehr wohl etwas aus. Schließlich wollen wir, dass sich die Menschen hier wohlfühlen. Dazu gehört auch, möglichst wenig Polizei und Sicherheitskräfte auf dem Gelände zu haben. Wer ein bisschen genauer hinsieht, wird feststellen, dass alles was Glastonbury zu Beginn ausgemacht hat, immer noch existiert. Wir versuchen jedes Jahr, die Dinge besser zu machen, uns aber gleichzeitig treu zu bleiben. Es ist toll, dass es inzwischen so viele Festivals gibt. Aber gerade darum müssen wir unseren eigenen Charakter bewahren.

Eine Botschaft des Glastonbury Festivals zur Ticket-Registrierung 2013

Heute ist der letzte Mittwoch vor dem letzten vollen Juni-Wochenende. Das bedeutet normalerweise: Die Tore des Glastonbury Festivals öffnen sich für Euch. Da wir unsern Äckern dieses Jahr eine Pause gönnen müssen, findet Glastonbury 2012 nicht statt. Aber wir finden, es ist ein guter Zeitpunkt, Euch mitzuteilen, dass Ihr schon bald Tickets für das Glastonbury 2013 erwerben könnt: Der Verkauf startet am Sonntag, dem 7. Oktober 2012, morgens früh.

Unseren Kampf gegen Schwarzmarkt-Tickets werden wir auch in diesem Jahr fortsetzen. Das bedeutet: Jeder, der beim Glastonbury 2013 dabei sein möchte, muss sich registrieren lassen, bevor die Tickets in den Verkauf gehen.

Die Registrierung bleibt natürlich kostenlos. Wer noch nicht registriert ist, kann das unter http://www.glastonburyregistration.co.uk nachholen. Einfach die Felder ausfüllen und ein Foto hochladen – das Ganze dauert nur ein paar Minuten. Und denkt bitte daran: Jeder, der ein Ticket haben möchte, muss sich individuell registrieren.

Ihr habt schon einmal Tickets für das Glastonbury gekauft? Dann ist es gut möglich, dass Eure Registrierung noch aktiv ist. Wir raten Euch aber, Euren Registrierungsstatus hier https://glastonbury.seetickets.com/Registration/lookup noch einmal zu überprüfen. Falls Ihr Eure Daten nicht finden könnt, wiederholt Ihr am besten die Registrierung. Besser jedenfalls, als zum Verkaufsstart festzustellen, dass Eure Daten nicht mehr vorliegen.

Aktive Datensätze könnt Ihr hier bearbeiten (zum Beispiel, wenn Ihr umgezogen seid und Eure Adresse aktualisieren wollt): https://glastonbury.seetickets.com/Registration/Edit.

Vielen Dank! – Wir freuen uns schon darauf, Euch auf der Worthy Farm zu sehen – wenn sich am Morgen des 26. Juni 2013 die Tore zum Glastonbury Festival öffnen!